Babys planschen zusammen mit ihren Mamas in einem Schwimmbad

Plitsch, platsch: Babyschwimmen im Kurs-Check

Es werden so viele Kurse für Babys und Kinder angeboten, da fällt die Wahl schwer. Was bringt welcher Kurs für die Entwicklung? Gibt es auch Nachteile? Was sollte ich alles bedenken? In unserer Reihe “Kurs-Check” nehmen wir ein paar Angebote genauer unter die Lupe. Dieses Mal: Babyschwimmen.

Babyschwimmen: Ab wann könnt ihr mit eurem Schatz schwimmen gehen?

Babys sollten auf keinen Fall vor dem vierten Monat am Babyschwimmen teilnehmen. Denn die zwingende Voraussetzung für eine Teilnahme ist, dass euer Kind schon alleine sein Köpfchen halten kann. Wenn ihr euch unsicher seid, fragt euren Arzt oder eure Hebamme, da der beste Zeitpunkt für das Babyschwimmen individuell ist.

  • Es hält sich zwar hartnäckig das Gerücht, aber Babys können nicht unter Wasser atmen! Zwar haben sie einen Reflex, der dafür sorgt, dass sie automatisch die Luft anhalten, wenn sie unter Wasser gebracht werden. Aber dieser Reflex verschwindet bereits nach den ersten Monaten oder Wochen. Also geht lieber kein Risiko ein und haltet euren kleinen Schatz immer sicher über Wasser!

Warum Babyschwimmen eine gute Kurs-Wahl ist

Babyschwimmen bietet zahlreiche Vorteile:

  • Die motorischen Fähigkeiten eures Schatzes werden geschult: Im Wasser werden keine ausgefeilten Schwimmtechniken gelernt, aber es wird eine Art der Bewegung gefördert.

  • Ihr erhaltet Tipps für eine richtige Haltung und das gemeinsame Plantschen fördert das soziale Verhalten eures Babys.

  • Nach dem Schwimmen sind eure kleinen Wasserratten dann meistens rausgepowert und können super schlafen.

  • Euer Kind kann sich im Wasser entspannen, da bei ihnen die Muskeln noch richtig besonders gut ausgeprägt sind.

Dann solltet ihr lieber nicht schwimmen gehen

Mindestens eine halbe Stunde vor dem Schwimmen sollte euer Schatz lieber nichts gegessen haben! Auch eine Teilnahme direkt nach einer Impfung oder bei Krankheit ist natürlich nicht empfehlenswert. Ratsam ist es außerdem, vorher eine Impfung gegen Rotaviren vorzunehmen. Sicher ist sicher. Ansonsten steht dem Vergügen im Wasser eigentlich nichts entgegen. Es existiert zwar die Vermutung, dass zu stark gechlortes Wasser im schlimmsten Fall Asthma oder Allergien auslösen kann, bei einem guten Schwimmbad sollte diese Gefahr allerdings gering sein. Ganz ohne Chlor geht es im Schwimmbad nicht, denn die positive Eigenschaft von Chlor ist, dass es sozusagen das Wasser desinfiziert.

  • Nicht jeder Kurs ist gleich gut

    Gute Kurse zeichnen sich dadurch aus, dass die Kursleitung eine fachliche Ausbildung vorweisen kann. Diese kann zum Beispiel beim DLRG oder dem DSV erworben worden sein. Positiv ist es außerdem, wenn die Gruppe homogen ist. Es wäre schließlich schöner für die Kinder, wenn sie ungefähr in einem Alter und damit auch auf einem ähnlichen Entwicklungsstand sind.

Babyschwimmen: Was anziehen?

Normalerweise muss zum Babyschwimmen auch nichts außer der üblichen Badeutensilien mitgebracht werden. Spiel- und Lerngeräte wie Schwimmreifen, Bälle oder Poolnudeln werden in der Regel vom Veranstalter gestellt. Babys müssen übrigens zum Glück nicht zwingend Badekleidung tragen. Schwimm-Windeln sind die bessere Alternative. Diese können nach dem Abenteuer im Wasser einfach im Müll entsorgt werden. Da das Wasser für die Kleinsten nicht besonders tief ist, müssen theoretisch auch nicht einmal die begleitenden Erwachsenen schwimmen können. Diesbezüglich solltet ihr euch aber lieber vorher beim jeweiligen Kursleiter oder Veranstalter informieren.

Babyschwimmen: Was beachten?

  • Die Wassertemperatur sollte ungefähr 33° Celsius betragen.

  • Die Wassertiefe sollte zwischen 100 und 140cm betragen.

  • Der Umkleideraum sollte beheizt sein.

  • Das Wasser sollte nicht zu sehr gechlort sein.

Viel Spaß, falls ihr euch nun dazu entscheidet, mit eurer kleinen Wasserratte einen Babyschwimmen-Kurs zu besuchen!

Euer Team von babymarkt.de

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