Milien beim Baby

Vera
Vera15.04.2020Lesezeit ca. 3 Minuten
Baby Haut

Hautveränderungen treten bei vielen Neugeborenen auf. Woher die Unreinheiten kommen und was ihr dagegen tun könnt, erfahrt ihr im Folgenden.

Was sind Milien beim Baby?

Milien, auch Milia neonatorum genannt, sind kleine weiße Pickelchen, die am häufigsten im Gesicht,  aber auch am gesamten Körper, auftreten. Die Hautveränderungen entstehen etwa in der dritten Lebenswoche.

Was sind die Ursachen für Milien beim Baby?

Die Ursache dafür ist, dass sich noch mütterliche Hormone im Körper des Babys befinden. Diese sorgen für eine Überproduktion der Talgdrüsen. So entstehen dann diese Pickelchen.

Babygesicht mit Pickeln der Babyakne.

Woran erkenne ich Milien?

Eltern machen sich viele Sorgen, wenn sie Hautveränderungen bei den Kleinen feststellen. Häufig folgen dann Besuche beim Kinderarzt.

Milien sind häufig stecknadelgroße, weiße Pünktchen, die aus Hornmaterial bestehen. Sie vermehren sich oft sehr schnell, wenn sie einmal aufgetreten sind. Am häufigsten treten sie im Gesicht, angefangen auf dem Nasenrücken, auf und sind nicht ansteckend. Im Vergleich zur Babyakne sind Milien weiße, kleine Hautveränderungen, die nur vereinzelt auftreten. Babyakne tritt großflächiger auf und die Pickeln sind hier eher rötlich.

Wie behandel ich Milien?

Weniger ist hier einfach mehr. Die Hautveränderungen verschwinden, in der Regel, nach einer gewissen Zeit von ganz alleine. Eine Behandlung mit Cremes wird nicht empfohlen, da diese die Haut zusätzlich reizt. Keinesfalls sollten die Pickel ausgedrückt werden, da es so zu Verletzungen kommen kann. Eine ärztliche Behandlung ist nicht notwendig. Der beste Tipp ist daher, Geduld zu haben.

Auch wenn Milien beim Baby nicht schön aussehen, gehören sie zum Säuglingsalter dazu. Um Verletzungen zu vermeiden, sollten die Unreinheiten nicht behandelt werden. Sie verschwinden von alleine.

Wir wünschen euch alles Gute!

Eure Hebamme Vera