Pflanzenheilkunde bei Baby und Kindern – Geht das?

Julia
Julia23.01.2015Lesezeit ca. 4 Minuten
Homöopathische Arzneimittel

Die Pflanzenheilkunde ist eine wichtige Säule innerhalb der Naturmedizin. Seit Jahrtausenden bereits werden Pflanzenteile in verschiedenen Zubereitungen zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt. Ob als Salben, in Form von ätherischen Ölen, als Tee oder als Tinktur – die Phytotherapie, wie die Pflanzenheilkunde auch bezeichnet wird, wird gern als sanfte Medizin bezeichnet. Gerade bei Kindern legen viele Eltern Wert auf alternative Behandlungsmethoden. Doch sind pflanzliche Medikamente wirklich vollkommen unbedenklich und in jedem Fall für Babys und Kleinkinder geeignet?

Wann ihr Pflanzenheilkunde bei eurem Baby anwenden könnt?

Pflanzenheilkunde bietet sich vor allem bei Erkältungssymptomen an. Bei Husten oder Verschleimung könnt ihr eurem Kind Thymian in Form von Tee oder Salbe geben. Dies löst den Schleim und geht gegen Bakterien vor. Bei trockenem Husten hilft Isländisch Moos in Form von Lutschbonbons. Die „Bonbons“ werden auch eure Kleinen ohne Probleme lutschen. Zudem kann Pflanzenheilkunde bei Hautkrankheiten, einem wunden Po oder bei Blähungen zum Einsatz kommen. Lasst euch am besten von eurem Arzt oder Apotheker beraten.

MaBYen Träumchentee Baby BIO natürlich aromatisierter Kräutertee Zitrone 50 g

MABYEN

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Mit der Kraft der Natur kann der Bio Träumchentee entspannend wirken, sanft zur Ruhe verhelfen und eurem Baby süße Träumchen bescheren. Der naturbelassene Babytee aus 100 % biologisch kontrolliertem Anbau ist für Babys ab dem 4. Monat und die ganze Familie geeignet. In der wiederverschließbaren Dose mit Deckel ist der Bio Träumchentee ein entspannter Begleiter in der Baby- und Elternzeit.

Produktdetails: Alter: ab dem 4. Monat und Erwachsene Inhalt: 50 g Kräutermischung zur Herstellung eines teeähnlichen Getränks 100 % Bio Lactosefrei Vegan Wiederverschliessbare Dose Keine Konservierungsmittel oder sonstige Zusatzstoffe Zutaten:
Lemongras*, Fenchel*, Melissenblätter*, Zitronenverbenen*, geschnitten, natürliches Zitronenaroma
*Zutaten aus kontrolliert biologischer EU-/Nicht-EU-Landwirtschaft

Aufbewahrung:
Trocken und lichtgeschützt lagern.

Zubereitung: Tasse: 1 gehäufte Teelöffel Kanne: 3 - 5 gehäufte Teelöffel Mit kochend Sprudelndem Wasser übergießen 8 Minuten ziehen lassen Vor dem Verzehr auf 30 - 35 °C abkühlen lassen Zertifizierungen

Im September 2001 wurde das deutsche staatliche Bio-Siegel eingeführt. Es ist ein sechseckiges, grün-schwarz-weißes Symbol, mit dem in Deutschland Lebensmittel und andere Produkte gekennzeichnet werden können, die den Kriterien der EG-Öko-Verordnung genügen. Demnach dürfen mit dem Siegel gekennzeichnete Lebensmittel
• zur Konservierung nicht ionisierender Strahlung ausgesetzt werden
• nicht durch und mit gentechnisch veränderte/n Organismen erzeugt werden
• nicht mit Einsatz von synthetischen Pflanzenschutzmitteln und
• nicht mit Hilfe von leicht löslichen mineralischen Düngern erzeugt werden
• nicht mehr als 5 % konventionell erzeugte Bestandteile enthalten
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Öko-Kontroll Nr. DE-ÖKO-006: Zutaten aus kontrolliert biologischer EU-/Nicht-EU-Landwirtschaft

Informationen zum Hersteller:
MABYEN GmbH
Cantadorstraße 8
40211 Düsseldorf
7,36 €
(14,72 € / 100g)
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Pflanzenheilkunde für Kinder: Was ihr unbedingt wissen solltet!

Es gibt eine große Anzahl von wissenschaftlich gut erforschten Heilpflanzen. Allerdings beziehen sich diese Erfahrungen meist auf die Anwendung bei erwachsenen Patienten.
Einige wichtige Medikamente, die heute synthetisch hergestellt werden, haben ihren Ursprung in der Pflanzenheilkunde. Ein bekanntes Beispiel dafür ist die Acetylsalicylsäure, kurz ASS genannt. Dieser schmerzstillende, entzündungshemmende und fiebersenkende Wirkstoff ist in der Weidenrinde oder in der Heilpflanze Mädesüß enthalten und kann als Abkochung oder Tee verwendet werden. Doch alles, was eine Wirkung hat, kann falsch dosiert werden und schwere Nebenwirkungen verursachen. Die oft als harmlos eingeschätzten pflanzlichen Medikamente können besonders bei Babys und Kindern bei einer zu hohen Dosierung verheerende Nebenwirkungen verursachen. Viele pflanzliche Fertigpräparate sind deshalb für Schwangere, Babys und Kinder nicht zugelassen. Verzichtet auch darauf Heilkräuter für die Behandlung der kleinen Patienten selbst zu sammeln und zuzubereiten. Zum einen sind selbst bei guten Kenntnissen Verwechslungen beim Sammeln von Heilpflanzen möglich. Zum anderen kann der Wirkstoffgehalt in den Pflanzen je nach Standort und Wachstumsbedingungen sehr unterschiedlich ausfallen. Die Herstellung und der Wirkstoffgehalt von pflanzlichen Medikamenten, die in der Apotheke verkauft werden, sind exakt im Deutschen Arzneibuch festgelegt. In der Apotheke und beim Arzt oder Heilpraktiker bekommen Eltern die entsprechende Beratung, welche pflanzlichen Medikamente für die Behandlung von Kindern geeignet sind.

Besondere Vorsicht bei ätherischen Ölen

Vorsicht ist bei Babys und Kleinkindern auf jeden Fall bei der Anwendung von ätherischen Ölen angebracht. Diese konzentrierten Wirkstoffe, die aus Blüten oder anderen Pflanzenteilen gewonnen werden, besitzen ein breites Wirkungsspektrum. Doch wendet diese niemals pur an. Bereits wenige Tropfen eines unverdünnten ätherischen Öls können bei einem Baby lebensgefährliche Komplikationen hervorrufen. So kann beispielsweise die Schleimhaut, die Mund, Rachen und Nase auskleidet, nach dem Kontakt mit einem ätherischen Öl anschwellen, der Kehlkopf kann sich verkrampfen. Die unverdünnte Anwendung von ätherischen Ölen bei Babys kann bis zum Atemstillstand führen. Deshalb ist es gerade bei Kindern besonders wichtig, nur pflanzliche Medikamente zu verwenden, die für Säuglinge und Kleinkinder zugelassen sind und sich genau an die Anwendungshinweise zu halten.

Bei allen gesundheitlichen Fragen empfehlen wir eine erste Rücksprache mit dem Kinderarzt. Ernsthafte Krankheiten fordern meist eine medikamentöse Therapie, um kein Risiko einzugehen.

Euer Team von babymarkt.de