Mama wickelt Kind unter Heizstrahler

Die Wohlfühltemperatur für euer Baby – dem Auskühlen richtig vorbeugen

Wenn es uns Erwachsenen zu warm oder zu kalt wird, ziehen wir uns dementsprechend an. Zudem reagiert unsere „körpereigene Klimaanlage” selbstregulierend durch Schwitzen oder Zittern auf unterschiedliche Temperaturreize. Dadurch können wir unsere Körpertemperatur konstant halten. Babykörper sind jedoch noch nicht in der Lage die eigene Temperatur auf fallende oder steigende Außentemperaturen anzupassen, sodass sie sowohl einer Überhitzung als auch einer Auskühlung schnell ausgesetzt sind. Daher benötigt euer Kleines gerade in den ersten Lebensmonaten eure Hilfe für sein Wohlbefinden. Wir haben für euch hilfreiche und praktische Tipps zusammengestellt, damit ihr ein rundum sicheres Gefühl habt und euer Baby sich zu jeder Zeit wohlfühlt.

Der Temperatursturz und seine Folgen

Babys haben im Verhältnis zu ihrem Gewicht eine größere Körperoberfläche als Erwachsene und können deshalb sehr schnell auskühlen. Dabei ist das verhältnismäßig große Köpfchen am stärksten betroffen. Eltern sollten daher immer auf eine angemessene Umgebungstemperatur bzw. die richtige Kleidung achten. Kritisch wird es besonders dann, wenn das Baby großen und plötzlichen Temperaturschwankungen ausgesetzt ist. Ein schnelles Auskühlen, insbesondere des Köpfchens und der Atemwege, kann zu Folgeerkrankungen wie Erkältungen führen, denn in diesem Moment ist das Immunsystem der Kleinen geschwächt.

Speziell nach dem Baden kommt es häufig zu einem drastischen Temperatursturz von mindestens 15° C (s. Grafik). Die optimale Wassertemperatur, bei welcher der Kinderkörper wohlig aufgewärmt ist,  liegt bei ca. 37° C. Die durchschnittliche Raumtemperatur liegt hingegen bei 22° C. Dieser Temperaturunterschied besteht selbst in warmen Sommermonaten und auch in südlichen Ländern mit ganzjährig milderen Temperaturen.

Temperatur Grafik von Reer

Dem Auskühlen richtig vorbeugen

Damit ihr euer Baby beim Wickeln liebevoll pflegen oder nach dem Baden in Ruhe abtrocknen könnt, hat reer bereits im Jahr 1996 den Wickeltisch-Wärmestrahler erfunden und ständig weiterentwickelt. Dieser spendet den Kleinen schnell punktuelle und wohlige Wärme und beugt somit dem Auskühlen und dessen Folgeerkrankungen vor. Durch die angenehme Strahlungswärme wird eine konstante Wohlfühltemperatur gehalten und der enorme Temperaturunterschied nach dem Baden oder beim Wickeln sanft ausgeglichen. Zudem kann die Heilung von Wundstellen auf der zarten Babyhaut beschleunigt werden. Der speziell entwickelte Sicherheitsheizstab gewährleistet eine optimale Wärmeabstrahlung, damit die empfindliche Babyhaut keinen Schaden nimmt.

  • Verwendet auf keinen Fall herkömmliche Terrassenheizstrahler, da diese nur für den Außenbereich zugelassen sind und eine viel zu hohe Heizleistung erbringen, welche die zarte Babyhaut schädigen kann! Achtet darauf, dass der Wärmestrahler eine Leistung von 800 Watt nicht übersteigt.

Was ihr beim Kauf beachten solltet:

Wählt einen Wickeltisch-Wärmestrahler mit Abschaltautomatik, denn beim nächtlichen Windelwechsel kann man das Abschalten schon einmal vergessen.

Achtet darauf, dass der Wärmestrahler spritzwassergeschützt ist, wenn ihr diesen im Bad anbringen möchtet.

Ein Standgerät sollte immer mit einer Kipp-Abschalt-Funktion versehen sein, die den Wickeltisch-Wärmestrahler automatisch ausschaltet.

Achtet darauf, dass das Gerät nach dem Medizinproduktstandard geprüft wurde.

Wählt ein Gerät, welches mit Sicherheitsheizstäben ausgestattet ist.

Unsere Tipps zur richtigen Temperatur

Die richtige Raumtemperatur

  • Tagsüber: 20 – 22° C Zimmertemperatur.

  • Nachts: 18 – 20° C Zimmertemperatur und einen geeigneten Schlafsack verwenden.

  • Beim Wickeln oder nach dem Baden einen Wärmestrahler verwenden.

Die richtige Badetemperatur

  • Die optimale Badetemperatur liegt bei 37° C.

  • Lieber ein Thermometer zur Einstellung der optimalen Temperatur verwenden, da ab 42° C Hautreizungen entstehen können.

Die richtige Körpertemperatur

  • Die normale Körpertemperatur beträgt zwischen 36,5 und 37,4° C.

  • Besser ein Mützchen anziehen, sowohl Zuhause als auch draußen.

  • Babys so warm anziehen, wie ihr euch selbst anziehen würdet.

  • Die Körpertemperatur regelmäßig überwachen, zum Beispiel mit einem Thermometer und durch Abfühlen des Nackens. Dieser sollte angenehm warm und trocken sein.

  • Bei Fieber (ab 38° C) regelmäßig die Temperatur kontrollieren und im Zweifelsfall besser zum Arzt gehen.

  • Bei Unterkühlung nur langsam wieder aufwärmen und im Notfall zum Arzt gehen.

Wir wünschen euch und eurem Baby immer die passende Wohlfühltemperatur.

Euer Team von babymarkt.de

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