Baby mit Windel auf Decke

Zarte Haut braucht zarte Pflege – Pflegeprodukte fürs Baby

Wenn frisch gebackene Eltern nach Pflegeprodukten für ihr Kind schauen, werden sie von einer Flut an verschiedenen Cremes und Pudern überrollt. Doch was braucht euer Kind am Anfang wirklich? Kurz gesagt: Nicht viel! Die Haut eures Nachwuchses ist sehr sensibel und muss sich erst einmal an die Lebensverhältnisse außerhalb des Fruchtwassers gewöhnen. Gebt ihm diese Zeit. Wir haben für euch passende Tipps rund um die Baby-Pflege in den ersten Monaten zusammengestellt.

Von Windeln bis Feuchttücher: Pflegeprodukte zum Wickeln

Heutzutage haben wir den Luxus mit Windeln und Feuchttüchern. Doch auch Feuchttücher können Allergien und Hautirritationen hervorrufen. Wenn ihr euer Kind zu Hause wickelt, reicht ein Waschlappen und warmes Wasser vollkommen aus. Bei Stuhlgang, der sich nicht leicht entfernen lässt, hilft auch Olivenöl auf einem Wattepad oder einem Kosmetiktuch. Für unterwegs sind Feuchttücher natürlich praktischer. Achtet beim Kauf aber auf Feuchttücher, die ohne Duftstoffe auskommen, wie zum Beispiel die Pampers Feuchttücher Sensitive.

  • Ihr könnt Feuchttücher auch ganz einfach selbst herstellen: Gebt einige Kosmetiktücher in eine gut verschließbare Plastikdose. Tröpfelt anschließend ein paar Tropfen natürliches Mandelöl auf die Tücher und verschließt die Dose gut. Die Kosmetiktücher saugen nach kürzester Zeit das Öl komplett auf und ihr habt natürliche Pflegetücher für unterwegs – ganz ohne Zusatzstoffe.

Katzenwäsche in den ersten Tagen

Bis der Bauchnabel abgeheilt ist, solltet ihr einmal am Tag eine Katzenwäsche durchführen. Achtet hierbei schon auf Routine und Regelmäßigkeit. Entweder morgens zum Wachwerden oder abends, bevor euer kleiner Schatz ins Bett geht. So lernt euer Kind, dass es dazugehört und die Proteste werden weniger.

  • Routinen und Rituale sind für Babys schon im ganz jungen Alter sehr wichtig, auch bei der Pflege. Es gibt eurem Liebling ein Gefühl von Sicherheit und trägt immens zum Wohlbefinden bei. Außerdem stärken sie die innige Beziehung zwischen Mutter oder Vater und Kind.

 Das Baden des Babys kann auch ein schönes Ritual für Papas sein. Bei der Katzenwäsche reinigt ihr mit einem weichen Tuch (Waschlappen/Einmaltuch) und warmen Wasser das Gesicht und die Augen. Entfernt Milchreste um den Mund und – wichtig – auch hinter den Ohren (wenn das Kind auf der Seite liegt, fließt die Milch gerne hinters Ohr). Die Augen werden immer von außen nach innen gesäubert. Dann werden Hände, Achseln und Füßchen gewaschen und von den Flusen befreit, die sich gerne zwischen den Zehen verstecken. Je nach Gewicht des Kindes, reinigt ihr die Hautfalten und trocknet dann alles mit einem weichen Tuch ab.

Jetzt geht es in die Badewanne

Wenn der Bauchnabel gut verheilt ist, geht es ans Baden. Hier wird euch eure Hebamme gerne Hilfestellung geben. Auch im Badewasser sollter ihr die ersten vier Monate auf Badezusätze verzichten. Die sensible Haut der Kinder kann auf die Duft- und Zusatzstoffe mit Allergien reagieren. Wenn das Kind sehr trockene Haut hat, könnt ihr Abhilfe schaffen, indem ihr entweder ein wenig Olivenöl oder besser noch Muttermilch ins Wasser geben. Ein- bis zweimal baden in der Woche reicht vollkommen aus.

Gegen einen wunden Po

Es gibt aber auch Situationen, in denen man eine gute Creme benötigt, beispielsweise, wenn euer Kind mal einen wunden Po hat und die natürlichen Hilfen, wie Auflagen mit Muttermilch und schwarzem Tee nicht geholfen haben. Dann solltet ihr beim Kauf darauf achten, dass ihr eine Wundschutzcreme kauft, die ohne Duftstoffe und möglichst wenig Zusatzstoffen auskommt.

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