Frau hält Baby auf dem Arm und vor liegt eine Milchpumpe

Milchpumpe

Wenn Stillen gerade nicht möglich ist, ihr aber trotzdem nicht auf die gesunde Muttermilch als Nahrung für euer Baby verzichten möchtet, so könnte eine Milchpumpe helfen. Doch welche Milchpumpe ist die richtige? Und worauf muss beim Abpumpen geachtet werden? Dies und vieles mehr, verraten wir im Folgenden.

Was ist eine Milchpumpe?

Eine Milchpumpe, auch Brustpumpe genannt, ist ein Gerät, das euch beim Abpumpen von der Muttermilch hilft. Über ein Ansatzstück wird die Muttermilch aus der Brust mit Hilfe von einem elektrischen oder manuell erzeugten Unterdruck gesogen.

Arten von Milchpumpen

Handmilchpumpe

Die manuelle Milchpumpe funktioniert im Gegensatz zur elektrischen völlig ohne Strom. Sie wird stattdessen mit der eigenen Muskelkraft betrieben. Sie ist daher zu empfehlen, wenn ihr nur gelegentlich abpumpen und einem Milchstau oder Schwellungen vorbeugen wollt.

  • Kostengünstig

  • Handlich und ideal für unterwegs

  • manuelle Kontrolle über Saugstärke

  • Anstrengend, da kraftaufwändig

  • Saugstärke schwach, daher dauert Abpumpen länger als bei elektrischer Milchpumpe

elektrische Milchpumpe

Die elektrische Milchpumpe wird über einen Motor angetrieben, der den Saugvorgang auslöst. Sie eignet sich daher, wenn ihr öfter und schneller abpumpen wollt.

  • Saugintensität in Stufen wählbar

  • komfortables Abpumpen ohne Kraftaufwand

  • Teurer

  • Oft größer und schwerer als manuelle Pumpen

Frau pumpt ab

Gründe für eine Milchpumpe

Die Gründe für den Einsatz einer Milchpumpe sind ganz unterschiedlich: Wunde Brustwarzen, eine Trinkschwäche des Babys, Milchstau oder auch wenn ihr während der Stillzeit arbeiten geht, kann eine Milchpumpe sinnvoll sein. Durch den Einsatz der Pumpe müsst ihr nämlich nicht gleich abstillen – euer Kind bekommt die gesunde Muttermilch weiterhin.

Milchpumpe mieten oder kaufen?

Wenn ihr eine Milchpumpe braucht, so müsst ihr diese nicht unbedingt selbst kaufen. Ihr könnt euch eine Milchpumpe aus der Apotheke ausleihen. Unter bestimmten Umständen gibt es die Milchpumpe auf Rezept – beispielsweise bei einer Brustentzündung. Dies bedeutet, dass das Ausleihen einer Milchpumpe von der Krankenkasse übernommen wird. Die Anschaffungskosten, wenn ihr euch eine eigene kaufen möchtet, übernehmen sie allerdings nicht. Solltet ihr eine elektrische Milchpumpe lieber ausleihen statt kaufen? Ob sich der Kauf einer elektrischen Milchpumpe für euch lohnt, hängt davon ab, wie oft ihr sie benutzt. Wenn ihr beispielsweise weitere Kinder plant, so kann sich der Kauf rentieren. Handmilchpumpen werden hingegen generell nicht zum Verleih angeboten, da ihr sie kostengünstig erwerben könnt.

Übrigens werden die Brustaufsätze für die Milchpumpe und der Schlauch aus hygienischen Gründen grundsätzlich nicht vermietet und müssen dementsprechend selbst gekauft werden.

Milchpumpe reinigen

Es wird empfohlen, die Pumpe nach jedem Vorgang in seine Einzelteile zu zerlegen und zu reinigen.

Hier die Hygiene-Regeln im Überblick:

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