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Angst vor Unbekannten: Darum Fremdeln Babys

Jessica
26.07.2018Lesezeit ca. 7 Minuten
Baby weint auf Arm der Mutter

In den ersten Monaten lacht euer Baby jeden Fremden an, der auch nur flüchtig beim täglichen Spaziergang in den Kinderwagen guckt. Doch dies ändert sich schlagartig. Die Blicke von Fremden scheinen deinem Baby Angst zu machen, es fängt an zu weinen oder versteckt sich? Dann fremdelt euer Baby. Doch warum fremdeln Babys eigentlich? Ist dieses Verhalten normal? Alles rund um das Thema Fremdeln und wie ihr die Kleinen in dieser Entwicklungsphase unterstützen könnt, erfahrt ihr im Folgenden.


Artikelinhalt:


    Was ist Fremdeln?

    Fremdeln beschreibt ein Verhalten von Babys gegenüber fremden Personen. Meistens beginnen die Babys über Nacht an zu Fremdeln. Sie sind dann allen Fremden gegenüber misstrauisch und zeigen ein abweisendes Verhalten gegenüber ihrem Umfeld. In der Regel tritt eine solche Verhaltensweise im 8. Lebensmonat erstmals auf. Aus diesem Grund wird Fremdeln auch die Achtmonatsangst genannt. Im zweiten Lebensjahr erreicht das Fremdeln bei vielen Kindern seinen Höhepunkt und nimmt dann schnell wieder ab.

    Hinweis
    Als fremde Personen können auch Oma und Opa sowie der eigene Vater gesehen werden. Oftmals sind für die Kleinen alle Personen, die nicht ihre eigene Mama sind, fremd.

    Woran erkenne ich, dass mein Baby fremdelt?

    Ob euer Kind fremdelt, erkennt ihr an dem Verhalten eures Babys. Es fremdeln zwar fast alle Babys, das Ausmaß unterscheidet sich aber. Von einem skeptischen Blick bis hin zu weinen, ist alles dabei. Die Tagesform der Kleinen ist ebenfalls für die Intensität entscheidend. Auch die Bezugspersonen, gegenüber denen euer Kind fremdelt, können sich von Baby zu Baby unterscheiden. An diesen Dingen könnt ihr erkennen, ob euer Schatz fremdelt:

    • Euer Baby hat Schlafstörungen, ist unruhig und zeigt Angstreaktionen.
    • Wenn eine Person den Raum betritt, hat euer Baby plötzlich Angst und sucht Schutz bei euch oder es fängt an zu weinen.
    • Euer Baby klebt regelrecht an euch und kann es kaum ertragen, wenn ihr nur für einen kurzen Augenblick den Raum verlasst.
    • Euer Baby ist abweisend gegenüber Anderen.
    • Es hat schlechte Laune, wenn andere Personen anwesend sind.
    Baby versteckt sich zwischen Beine

    Was ist die Ursache für das Fremdeln?

    Das Fremdeln ist ein wichtiger Entwicklungsprozess für euer Baby und kein Resultat falscher Erziehung! Eindeutig geklärt sind die Ursachen aber nicht. Für ein Neugeborenes ist es wichtig, dass jemand da ist, der es füttert und sich mit ihm beschäftigt. Mit etwa vier Monaten fängt es dann an, Menschen zu unterscheiden, da es seine Umwelt nun anders wahrnimmt und ein Verständnis für Beziehungen entwickelt. Das blinde Vertrauen schlägt zunächst einmal in Misstrauen um. Die Kleinen müssen erst mit der Zeit lernen, welchen Personen sie vertrauen können.

    Übrigens:
    Zuhause fremdeln die meisten Kinder weniger, da sie sich dort sicher fühlen.

    Fremdeln – Wie kann ich mein Kind unterstützen?

    Es ist wichtig, dass ihr das ungewohnte Verhalten der Kleinen richtig einordnet. Die Angst eures Babys ist echt, also nehmt diese ernst. Diese Tipps können zudem helfen, euer Baby in dieser Entwicklungsphase zu unterstützen:

    • Beobachtet euer Baby und helft ihm, wenn es ängstlich auf andere Personen reagiert, indem ihr es zum Beispiel auf den Arm nehmt und es beruhigt.
    • Erklärt der Person, gegenüber der euer Baby fremdelt, das Verhalten eures Schatzes. So fühlt sich der „Fremde“ nicht vor den Kopf gestoßen.
    • Lasst eurem Kind Zeit, um von sich aus den Kontakt aufzunehmen.
    • Seid entspannt, so merkt euer Baby, dass alles in Ordnung ist.

    High Need Baby – ist mein Kind zu anspruchsvoll?

    Wir wünschen euch und eurem Baby eine unbeschwerte Zeit!

    Euer Team von babymarkt.de