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Unser Blog des Monats Oktober

Neuer Monat – Neuer Blog! Mittlerweile findet man im Internet eine Vielzahl an Blogs über Themen wie Schwangerschaft, Eltern, Kinder und alltägliche Erfahrungen. Dabei ist es gar nicht so einfach, einen Überblick über die tollen und ideenreichen Blogs zu behalten. Daher stellen wir euch regelmäßig in unserer Ratgeber-Rubrik unseren Blog des Monats vor, der uns aufgrund spannender Berichte und emotionaler Geschichten am meisten beeindruckt hat. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen!

Über den Blog

So heißt der Blog:

Blog MAMA NOTES – Helikopter Parenting ist mir zu anstrengend

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Themen:

Alltagsgeschichten, Wochenendposts, Produktempfehlungen, DIY-Ideen, Erziehungstipps, Interviews, aktuelle Themen

Über die Bloggerin:

Mama notes heißt eigentlich Sonja, ist Mutter einer Tochter sowie eines Sohnes und lebt mit ihrem Mann in Düsseldorf

Darum geht’s:

Mama notes bloggt über ihr Familienleben und schreibt dabei ganz ehrlich und authentisch über Eigenschaften ihrer Kinder, Stolpersteine in der Entwicklung, Experimente in der Erziehung, Rezepte und Ideen zum Nachmachen sowie Berichte über das Familienleben. Turbulente Kindergeburtstage, volle Ferienprogramme als auch Einträge rund um Ostern, Weihnachten und Co. stehen dabei ganz oben auf der Liste. Aber auch ernste Themen wie aktuell zum Flüchtlingsdrama oder der richtige, verantwortungsbewusste Umgang mit Apps für Kinder kommen zur Sprache. Durch Interviews oder Zitate aus einem Kalender von Jesper Juul bekommt ihr Blog eine spezielle Note und verschafft einen noch tieferen Blick sowohl in das Leben von Mama notes als auch in das Tun und Handeln von interessanten Persönlichkeiten.

So oft wird gebloggt:

Nahezu täglich

URL des Blogs:

www.mama-notes.de

Zur Auszeichnung

Das gefällt uns besonders gut:

Der unverkrampfte Schreibstil von Mama notes ist unserer Meinung nach etwas ganz Besonderes. Sehr lustig und unkonventionell schreibt sie über ihre Erfahrungen und Erlebnisse mit ihren Kindern und ihrem Mann, über peinliche „Fails“ oder rührende Momente. Ihr Motto „Helikopter Parenting ist mir zu anstrengend“ bringt ihren Erziehungsstil zum Ausdruck. Immer für ihre Kinder da, muss sie trotzdem nicht jede Handlung überwachen und lässt den Kleinsten auch mal Freiraum, selber die Gegend zu entdecken oder Streitereien eigenständig zu schlichten. Damit gibt sie einen guten Eindruck davon, wie man Kinder groß ziehen kann, ohne überfürsorglich alle Schritte im Vorfeld zu prüfen.

Die regelmäßigen Posts über ihre Wochenenden mit der Familie schmückt Mama notes mit vielen Bildern und berichtet somit sehr anschaulich von Ausflügen oder verregneten Nachmittagen zuhause. Gleichzeitig bringt sie immer mal wieder Rezepte oder Bastelideen mit ein, die ganz einfach zum Nachmachen sind.

Schön sind auch Empfehlungen speziell für Apps für Kinder. Sie beantwortet damit Fragen, die sich viele Mütter oder Eltern stellen. Sie schreibt über den richtigen Umgang mit Medien, wann und wie oft ihre Kinder fernsehen dürfen und wie man als Eltern vorbildlich agieren kann.

Auch die Thematik rund um Flüchtlinge in Deutschland beschreibt sie herzergreifend, verdeutlicht die schlimme Situation und erklärt, wie sie sich selber fühlt. Ein Interview mit einer Frau, die den Dachau Preis für Zivilcourage bekommen hat, zeigt, wofür es sich zu kämpfen lohnt, welche Möglichkeiten es gibt, sich selber zu engagieren und wie die Zukunft für Flüchtlinge und uns aussehen mag.

Besonders schön ist auch der Artikel vom November 2014 „Keiner hat mir gesagt, wie toll sowas ist!“, in dem sie über die schönsten ersten Momente mit Kindern spricht oder welche wunderbaren Erfahrungen man mit den kleinen Schätzen erlebt, wenn sie groß werden. Dabei zitiert sie viele ihrer Leserinnen, die in sozialen Netzwerken fleißig ihre eigenen emotionalen Erlebnisse kommentiert haben. Über den ersten Schrei nach der Geburt, das erste Lächeln oder die ersten Singversuche lassen sich viele gefühlvolle Augenblicke nachempfinden.

Der Blog Mama notes ist rundum vielfältig und beinhaltet nicht nur „klassische“ Geschichten des Alltags, die man von vielen anderen Bloggerinnen zu Gesicht bekommt, sondern entwickelt durch viele eigene Kategorien einen ganz individuellen Schliff. Daher ist er genau das Richtige für uns für unseren Blog des Monats!

Das sagt die Bloggerin

Was sagst du zur Auszeichnung?

Ich freue mich total, vielen Dank! Was für eine schöne Motivation. Ich bin noch ganz rot vom Lesen.

Was unterscheidet deinen Blog von anderen?

Das müssten ja eigentlich meine Leser*innen sagen, oder? Ich teile die guten und die schlechten Momente, die Mama-Triumphe sowie die Selbstkritik. Das absurd-komische sowie die herzzerreissenden Liebesanfälle, die man als Mutter so hat. Ich finde, dass all diese Seiten des Familienlebens dazu gehören, gerade die dunklen und stillen. Die finden in der Werbung für happy happy Familienprodukte nämlich so selten statt. Außerdem schreibe ich auch gerne über Job. Selbstfindung und Vereinbarkeitsthemen sowie über den berühmten Tellerrand hinaus. Mein Blog, meine Regeln: Es geht tatsächlich nicht nur um Familie und Kinder. Allerdings betrachte ich gesellschaftspolitische Ereignisse gerne durch die Mama- und Familienbrille. Eine private, ehrliche und nicht kommerziell- oder wirtschaftlich beeinflusste Sicht.

Warum bloggst du?

Es ging nicht anders, es mußte raus. 🙂 Es ist Seelenhygiene für mich, als Mutter und Mensch. Außerdem tut mir das Netzwerk, das sich über das Bloggen mittlerweile aufgebaut hat, einfach gut und macht mich glücklich. Ich denke beim Schreiben und schreibend komme ich zu Erkenntnissen. Ich teile das gerne, weil ich merke, dass die Leser*innen durch ähnliche Prozesse gehen. Warum sollte man das nicht gemeinsam machen?

Was möchtest du anderen Familien mit auf den Weg geben?

Das es wichtig ist, sich nicht bekloppt machen zu lassen. Jeder findet seinen eigenen Weg und ich finde es wichtig, zu leben und leben zu lassen. Damit meine ich keine Gleichgültigkeit vor den anderen, sondern Anerkennung von Wegen, die mir total widersprechen können. Ich hoffe auch, etwas Gelassenheit vermitteln zu können. Nicht, dass ich sie hätte, aber es wird mir so oft deutlich, dass sie gut wäre. Immerhin ist mir ja schonmal Helikopter Parenting zu anstrengend.

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