5 Tipps für den Karnevalsumzug mit Kindern

Julia
Julia15.02.2015Lesezeit ca. 4 Minuten
Kinder in Clownskostümen

Freuen sich eure Kinder auch schon riesig auf den Rosenmontag? – Rosenmontag steht endlich wieder vor der Tür und deutschlandweit sind die Städte in Narrenhänden. Nicht nur in den Karnevalshochburgen, wie dem Rheinland oder Hessen, wird ausgiebig beim Straßenkarneval gefeiert. Auch im Norden und Süden Deutschlands kommen Groß und Klein zum Faschingsumzug zusammen. Neben Karnevalsmusik und tollen Kostümen bereiten Kindern vor allem die Kamelle eine große Freude. Damit ihr mit euren Kindern den Karnevalszug genießen könnt, haben wir fünf Tipps für den Rosenmontagsumzug mit Kindern vorbereitet.

Warm anziehen
Den ganzen Tag in der Kälte zu stehen, kann vor allem bei kleinen Kindern schnell zu einer Erkältung führen. Da sich an der Jahreszeit nichts ändern lässt und eher selten warme Temperaturen im Februar oder März herrschen, müsst ihr eure Kleinen dem Wetter entsprechend anziehen. Doch wie soll das gehen: Kostüm und warme Kleidung? Wir zeigen euch, dass dies kein Widerspruch sein muss. Für Babys und Kinder gibt es tolle Plüschkostüme, die zugleich ausgefallen und wärmend sind. Bei anderen Kinderkostümen könnt ihr eurem Kind zusätzlich Leggings oder Strumpfhosen sowie Langarmshirts unter dem Karnevalskostüm anziehen. Auch Kostüme mit wärmenden Accessoires, wie Mützen und Hüte, eignen sich besonders für den Faschingsumzug im Freien.
Unbedenkliche Kinderschminke verwenden
Für Kinder gehört Schminken zu Karneval dazu. Doch bei der Vielzahl an Produkten zum Schminken von Kindern solltet ihr unbedingt auf die Inhaltsstoffe der Schminke achten. Ist der Löwe, die Katze oder der Clown erst einmal auf das kleine Gesicht gezaubert, gibt es nichts Schlimmeres als einer Allergie gegen die Inhaltsstoffe in der Kinderschminke. Mit Ausschlag im Gesicht fällt Karneval ins Wasser und es muss wieder ein Jahr bis zum nächsten Rosenmontagszug gewartet werden – für Kinder eine Qual. Achtet daher auf Prüfsiegel, wie „Geprüfte Kosmetik“, und testet die Schminke vor Rosenmontag auf einer kleinen Stelle aus. Wenn die Farben gut vertragen werden, steht dem Kamelle-Sammeln nichts mehr im Weg. Denkt nach Möglichkeit daran, das Schminkset zum Nachschminken mitzunehmen. So vermeidet ihr Quengeln wegen verlaufener Schminke und alle großen und kleinen Narren sind glücklich.
Notfallnummer notieren
Jetzt ist es fast soweit – der Straßenumzug kann kommen. Doch bevor es raus geht, solltet ihr eurem Kind unbedingt einen Zettel mit eurer Handynummer oder einer anderen erreichbaren Nummer für den Notfall mitgeben. Auch wenn ihr zusammen mit eurem Kind zum Karnevalsumzug geht und es nicht aus den Augen lasst, kann es in der großen Menschenmenge unter Umständen verloren gehen. Für diesen Notfall ist es wichtig, dass der Zettel am Kostüm eures Kindes befestigt ist oder dass die Nummer mit einem Stift auf der Hand oder dem Arm notiert wurde. So könnt ihr schnellstmöglich verständigt werden und die Welt ist wieder in Ordnung.
Vorsicht beim Straßenumzug
Ist der Zug erst einmal ins Rollen gekommen und ein Motivwagen nach dem anderen zieht an euch vorbei, ist besondere Vorsicht geboten. Gerade Kinder zieht es ganz nah an den Straßenrand zu den Karnevalstruppen, damit sie so viele Kamelle und Süßigkeiten wie möglich fangen können. Doch wie im echten Straßenverkehr müssen auch bei dem Rosenmontagsumzug ein paar Regeln beachtet werden. Erklärt eurem Kind vorab, dass es nicht zu nah an den Straßenrand gehen soll und wie es sich im Notfall zu verhalten hat. Bei kleineren Kindern ist es besonders wichtig, dass sie in der Menschenmenge nicht stolpern oder stürzen. Nehmt die Kleinen daher besser auf die Schultern oder an die Hand. So kann einem Unfall vorgebeugt werden. Damit die Lautstärke nicht zu sehr den Ohren eures Kindes schadet, könnt ihre einen entsprechenden Hörschutz, wie zum Beispiel Ohrstöpsel oder Watte, mitnehmen. Mit einem Baby solltet ihr einen großen Karnevalsumzug jedoch besser meiden. Die Menschenmassen und lauten Geräusche sind nicht für Babys geeignet.
Süßigkeiten aufteilen
Bei Karneval denken viele Kinder ans Verkleiden und natürlich an Süßigkeiten. Das Wurfmaterial für Karneval besteht häufig aus Kaubonbons, Weingummi, Schokolade, Lutschern, Mäusespeck und Marshmallows sowie Popcorn und Chips und vielen weiteren Leckereien. Die Süßigkeiten werden traditionell von den Karnevalswagen geworfen oder die Funkenmariechen und Karnevalsgruppen schmeißen sie in die Menge. Dabei solltet ihr jedoch darauf achten, dass ihr selbst und die Kleinen nicht getroffen werden. Auch kleine Kaubonbons können aus der Entfernung und mit entsprechender Geschwindigkeit ganz schön wehtun und eine Beule hinterlassen. Nach dem Karnevalszug solltet ihr, abhängig von der Menge der gesammelten Kamelle, die Süßigkeiten zusammen mit eurem Kind aufteilen. So bekommt euer kleiner Liebling keine Bauchschmerzen und kann sich noch Tage danach an den Schätzen erfreuen.

Helau und Alaaf – Wir wünschen euch viel Spaß und ein sicheres Kinderfasching!


Euer Team von babymarkt.de