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10 Tipps für den angemessenen Umgang mit Taschengeld

Julia
Julia08.01.2015Lesezeit ca. 6 Minuten
Mutter hilft Kind beim Umgang mit Geld

Das Thema Taschengeld löst innerhalb der Familie oft Unsicherheiten oder sogar Streitigkeiten aus. Grundsätzlich besteht keinerlei Rechtsanspruch zur Zahlung. Dennoch empfiehlt sie sich. Taschengeld hilft eurem Kind, den Umgang mit Geld zu erlernen. Lest im Folgenden 10 wertvolle Tipps für einen angemessenen Umgang mit Taschengeld.

Praxisbezogenes Übungsmaterial
Mit dem Taschengeld erhält euer Kind erstmals einen praktischen Bezug zum Umgang mit Geld. Dieser muss erlernt werden, damit es auch später mit seinen Finanzen umzugehen weiß. Deshalb ist es eigentlich super, wenn ihr eurem Kind ein kleines Taschengeld zur Verfügung stellt.
Alter des Kindes berücksichtigen
Die Zahlung eines Taschengeldes lohnt erst, wenn euer Kind die Bedeutung und den Wert von Geld zu schätzen weiß. Im frühen Kindergartenalter haben Kinder zumeist noch kein Verhältnis zu Zahlen. Sie wissen nicht, ob 5 Euro viel oder wenig sind. Bei älteren Kindergartenkindern im Alter von 4 bis 5 Jahren könnt ihr mit einem kleinen Betrag an Taschengeld beginnen.
Zeitraum der Auszahlung überdenken
Kleineren Kindern fällt es schwer, das Geld über einen längeren Zeitraum einzuteilen. Daher empfiehlt sich anfangs eine wöchentliche Auszahlung. Größere Kinder ab 10 Jahre können einmal pro Monat Taschengeld bekommen.
Angemessene Höhe von unterschiedlichen Faktoren abhängig
Wie viel Taschengeld euer Kind erhält, hängt unter anderem von dem Alter des Kindes und der finanziellen Situation der Eltern ab. Bekommt euer Kind einen eher geringen Betrag, lernt es, sich zu beschränken. Allerdings spielt auch das Umfeld eine Rolle. Euer Kind sollte im Hinblick auf das Taschengeld nicht als Außenseiter gelten. Fangt bei kleinen Kindern mit 50 Cent wöchentlich an und staffelt den Betrag entsprechend des Alters. 6- bis 7-Jährige sollten dann bereits 1,50 Euro bis 2 Euro wöchentlich bekommen. Für Kinder im Alter bis 9 Jahren ist ein Betrag von 2 Euro bis 3 Euro pro Woche angemessen. Danach könnt ihr auf einen monatlichen Turnus wechseln und die Höhe des Taschengeldes entsprechend anpassen.
Dem Kind Vorbild sein
Wer sich wünscht, dass sein Kind das Taschengeld überlegt einsetzt, sollte zunächst das eigene Kaufverhalten überdenken. Kinder übernehmen die Gewohnheiten ihrer Eltern. Insofern solltet ihr die Vorbildwirkung beachten.
Mit dem Kind gemeinsam einkaufen gehen
Die ersten Taschengeld-Einkäufe sollten gemeinsam mit dem Kind getätigt werden. Zuvor kann über dessen Wünsche gesprochen werden. Im Laden erhält euer Kind die Möglichkeit, sich umzusehen, wobei ihr ihm beratend zur Seite stehen sollten.
Preise und Produkte vergleichen
Euer Kind sollte frühzeitig lernen, dass der Handel ähnliche Produkte in unterschiedlichen Preisklassen anbietet. Die Vor- und Nachteile lassen sich in einer ruhigen Umgebung am besten erklären. Sprecht offen mit eurem Kind über Geld.
Über die Möglichkeiten des Sparens informieren
Hat das Kind einen größeren Wunsch, sollte ihm die Möglichkeit des Sparens angeboten werden, beispielsweise in Form eines Sparbuchs. Dies eignet sich für Kinder ab 8 Jahren. Zahlt größere Geldbeträge, die euer Kind zu besonderen Anlässen oder von den Großeltern bekommt, stets auf das Sparbuch ein. So lässt sich schon früh für spätere Anschaffungen, wie zum Beispiel den Führerschein, sparen.
Nicht als Belohnung oder Strafe einsetzen
Gutes Benehmen oder gute Schulleistungen sollten nicht mit einem Extra an Taschengeld honoriert werden. Ebenso soll euer Kind auch nicht mit einem Taschengeldentzug bestraft werden, wenn es mal nicht lieb war.
Klare Regeln aufstellen
Letztlich solltet ihr als Eltern klare Entscheidungen zum Thema treffen und diese mit eurem Kind abstimmen. So vermeidet ihr Diskussionen und ständige Neuverhandlungen.

Wir wünschen euch und eurem Liebling alles Gute!

Euer Team von babymarkt.de