Borreliose

Nadja
Nadja09.04.2020Lesezeit ca. 8 Minuten
Kind wurde von Zecke gebissen

Bei schönem Wetter spielen Kinder viel draußen. Zecken können dabei eine große Gefahr für Kinder aber auch für Erwachsene werden. Doch nicht jeder Zeckenbiss überträgt Borreliose. Was es mit dieser Krankheit auf sich hat und welche Schutzmaßnahmen getroffen werden können, erfahrt ihr im Folgenden.

Was ist eine Borreliose?

Die Borreliose ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die von Zecken auf Menschen übertragen wird. 30% der in Deutschland lebenden Zecken sind infiziert und können diese Krankheit an Mensch und Tier weitergeben.

Besonders gehäuft tritt es in den warmen Monaten auf, so dass die meisten Fälle zwischen April und Oktober auftreten. Die Infektion ist auch bekannt unter den Namen Lyme- Borreliose oder Lyme-Krankheit.

Das Problem bei der Feststellung dieser Erkrankung sind die Symptome. Hier gibt es große Unterschiede in der Ausprägung aber auch im Zeitraum. Einige zeigen sich nach wenigen Tagen, andere erst nach Wochen, Monaten oder sogar Jahren.  Borrelien findet man bei Zecken in ganz Deutschland, dies ist nicht zu verwechseln mit dem Virus FSME ( Frühsommer-Meningo-Enzephalitis), die nur in Risikogebieten auftritt und gegen die man sich durch eine Impfung schützen kann.

Nicht jeder Zeckenstich durch eine infizierte Zecke führt auch zum Krankheitsausbruch. Laut Studien erkrankt eine von 100 gestochenen Personen. Je länger die Zecke in der Haut war, desto höher ist das Risiko einer Übertragung. In seltenen Fällen konnte man auch eine Übertragung durch Pferdebremsen, Mücken und Flöhen nachweisen.

Symptome und Verlauf von Borreliose

Der Krankheitsverlauf einer Borreliose ist sehr individuell. Einige Betroffene sind komplett symptomfrei, andere merken erst nach einer langen Zeit Beschwerden, so dass man den Zeckenstich nicht mehr damit in Verbindung bringt.

Bei 90 % der Erkrankten sieht man nach drei bis 30 Tagen die Wanderröte ( Erythema migrans). Dies ist eine ringförmige Rötung der Haut, die in der Mitte blasser ausläuft. Diese Wanderröte kann um die Einstichstelle sichtbar werden, sie kann aber auch an anderen Stellen erscheinen. Dies passiert, wenn die Infektion in der Blutbahn wandert.

Kind hat Borreliose

Es können zusätzliche Symptome wie Fieber, Glieder- und Kopfschmerzen, Lymphdrüsenschwellungen und Muskelschmerzen dazu kommen. In einigen Fällen kann man eine chronische Entzündung der Haut beobachten. Hier werden die Bereiche unter den Armen, die Beine, Finger und Zehen papierdünn und bläulich. Auch das Nervensystem kann betroffen sein. Dies tritt oft erst Monat nach dem Stich einer Zecke auf.  Hier spricht man von einer Neuroborreliose. Die Erkrankten spüren einen starken brennenden Nervenschmerz, der besonders Nachts intensiver wird. Es kann zu entzündlichen Nervenreizungen, ein –oder beidseitigen Gesichtslähmungen, Seh- und Hörstörungen und Taubheitsgefühl kommen. In seltenen Fällen kommt es zu Lähmungen der Arme, Beine oder des Rumpfes. Da die Symptome teilweise erst nach Jahren auftreten, wird oft nicht direkt an eine Borreliose gedacht.

Borreliose: Symptome bei Kindern

Hier kann die Neuroborreliose zu einer nichteitrigen Hirnhautentzündung führen. Die Symptome sind starke Kopfschmerzen und plötzlich auftretende Gesichtslähmungen. Auch die Hautveränderungen unterscheiden sich. Es kann zu einer knötchenartigen und blauverfärbten Schwellung kommen. Die betroffenen Stellen sind hinter und am Ohr, an den Brustwarzen und Genitalien. Zusätzlich kann auch eine Wanderröte sichtbar sein.

Borreliose bei Schwangeren und Stillenden

Kleine Studien haben den Verdacht aufkommen lassen, dass eine Borreliose die Entwicklung des Kindes im Mutterleib stören könnte. Neue Studien konnten dies nicht bestätigen, aber es gibt keine klaren Beweise, dass die Infektion nicht auf das Kind übergehen kann. Auch in der Schwangerschaft und Stillzeit wird ein geeignetes Antibiotikum verordnet. Es kann bei einer Infektion bedenkenlos weitergestillt werden.

Borreliose: Behandlung einer Infektion

Eine Behandlung wird nur bei auftretenden Symptomen durchgeführt. Hier hilft ein Antibiotikum. Welches Mittel und welcher Zeitraum optimal ist, entscheiden die Ärzte anhand des Krankheitsverlaufes. Je früher ein Antibiotikum eingenommen wird, desto schneller erfolgt die vollständige Heilung.

Wenn man einen Zeckenstich bemerkt, sollte man die Zecke unverzüglich entfernen, dadurch minimiert man das Risiko einer Übertragung. Danach sollte man den Körper regelmäßig für mindestens einen Monat auf die Wanderröte untersuchen. Sobald man etwas feststellt, sollte direkt ein Arzt kontaktiert werden. Hier kann man aufgrund von Blutuntersuchungen oder, in schweren Verläufen, auch anhand von Nervenwasseruntersuchungen, eine Borreliose diagnostizieren.

Borreliose: Zecke entfernen

Wie kann ich mich vor Borreliose schützen?

Zecken leben auf dem Boden, auf Gräsern, Sträuchern, Büschen und dem Unterholz und dies nicht nur im Wald, sondern auch gerne in unseren Gärten. Man kann sich nie zu 100% schützen, aber einige Vorsichtsmaßnahmen helfen vor Zeckenstichen:

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Natürlich genießen alle die warmen Monate gerne in der Natur und man kann sich nie komplett schützen. Das Risiko einer Infektion ist sehr gering, wenn man die Zecke schnell entfernt, daher ist die Kontrolle des Körpers sehr wichtig. Eine durchlebte Borreliose schützt leider nicht vor einer erneuten Ansteckung.

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