Sonnenallergie bei Kindern

Vera
Vera26.08.2020Lesezeit ca. 5 Minuten
Sonnenschutz Kinder

Endlich Sommer! Doch viele Kinder reagieren mit juckender und entzündeter Haut auf die Sonnenstrahlen. Was genau eine Sonnenallergie ist, woran ihr sie genau erkennen könnt und wie sie behandelt wird, erfahrt ihr im Folgenden.

Was ist Sonnenallergie?

Viele Menschen reagieren gerade bei den ersten Sonnenstrahlen im Frühling oder dem ersten Sonnenbad im Urlaub mit Rötungen oder kleinen juckenden Bläschen auf der Haut. Diese treten vor allem auf unbedeckten Hautpartien, wie den Armen, Dekolleté, etc auf. Umgangssprachlich wird dann meist von einer „Sonnenallergie“ gesprochen. Wissenschaftlich ist aber gar nicht bewiesen, dass es sich hierbei um eine echte Allergie handelt. Vielmehr handelt es sich um unterschiedliche Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut. Diese Unverträglichkeit von Sonnenlicht nennt man „Polymorphe Lichtdermatose“ und kommt häufig bei Kindern vor.

Ähnliche Symptome zeigen sich bei der „Mallorca-Akne“. Sie tritt aber häufiger bei Jugendlichen oder Erwachsenen, als bei kleinen Kindern, auf.

Symptome einer Sonnenallergie bei Kindern

Einen Sonnenallergie kann sich durch verschiedene Symptome zeigen. Sie tritt besonders an den Stellen auf, die direkt der Sonne ausgesetzt sind. Die Hautreizungen sind nicht direkt bei Sonneneinstrahlung sichtbar, sondern zeigen sich nach wenigen Stunden oder Tagen.

Folgende Symptome lassen auf eine Sonnenallergie schließen:

Kind wurde von Zecke gebissen

So beugt ihr einer Sonnenallergie bei Kindern vor

Prophylaktisch wird oft empfohlen Kalzium oder Beta-Carotin (Provitamin A) als Nahrungsergänzungsmittel zu sich zu nehmen. Dies ist wissenschaftlich nicht eindeutig belegt, ein Versuch ist es aber auf jeden Fall wert. Die Einnahme und Dosierung sollte unbedingt vorher mit dem Kinderarzt besprochen werden. Wichtig ist auch zu wissen, dass man die Einnahme bereits einige Monate vor der „Sonnenzeit“ beginnen sollte.

Am häufigsten treten die Symptome auf, wenn die Sonne in Verbindung mit fetthaltigen Sonnencremes kommt. Oft hilft es schon, wenn man auf ein Sonnengel umsteigt, da dieses fett- und emulgatorfrei ist.

So wird eine Sonnenallergie behandelt

Bedeckt man die betroffenen Hautpartien mit dünner Kleidung oder nutzt man einen guten Sonnenschutz, verschwinden die Symptome meist nach guter Zeit von alleine. Sollte der Juckreiz oder Hautausschlag aber sehr ausgeprägt sein, kann auch eine Therapie mit einer kortisonhaltigen, entzündungshemmenden Salbe oder die Einnahme von einem Antiallergikum notwendig sein. Hier ist dringend der Besuch bei einem Kinder- oder Hautarzt empfohlen.

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Wir wünschen euren Kleinen alles Gute!

Euer Team von babymarkt.de