Neurodermitis an der Hand.

Was hilft bei Neurodermitis bei Kindern und Babys?

“Neurodermitis ist unangenehm und kann sehr belastend für Kinder und Eltern zugleich sein. Der starke Juckreiz und die trockenen Hautstellen lassen Kinder nicht nur tagsüber verrückt werden, auch nachts führen sie zu schlaflosen Nächten und werden nicht selten von den Kleinen blutig gekratzt. Neurodermitis gehört zu den häufigsten Hauterkrankungen bei Kindern über drei Jahre und kann durch verschiedene Faktoren, wie zum Beispiel eine Lebensmittelallergie, Hausstaubmilben, Hitze oder auch psychische Belastungen, ausgelöst und verstärkt werden. Lasst euer Kind daher unbedingt auf eine Unverträglichkeit gegenüber bestimmter Lebensmittel testen und achtet darauf, so wenig Staub wie möglich bei euch zu Hause zu haben. Bei der Kleidung eures Kindes solltet ihr unbedingt bedenken, dass Polyester oder Wolle die Neurodermitis bei Kindern verschlimmern können. Kauft daher eher Kindermode aus Baumwolle und kleidet euer Kind nicht zu warm ein, da Hitze und Schweiß den Hautausschlag ebenfalls verstärkt. Ein Lagenlook mit verschiedenen Kleidungsschichten, die bei Bedarf ausgezogen werden können, empfiehlt sich stattdessen. Manche Mütter fragen sich, ob sie ihr Kind schon während der Schwangerschaft oder in den ersten Lebensmonaten aktiv vor Neurodermitis hätten schützen können, beispielsweise durch…

…den Verzicht auf bestimmte Lebensmittel oder die regelmäßige Einnahme probiotischer Bakterien. Dies ist jedoch bislang noch nicht ausreichend erforscht. Wichtig, um allgemein das Risiko einer Allergie und ebenso Neurodermitis zu verringern, ist, dass ihr während der Schwangerschaft und danach in der Nähe des Babys nicht raucht und euer Baby bis zum vierten oder sechsten Monat ohne Zufüttern stillt. Ist euch das Stillen nicht möglich, greift auf hyperallergene HA-Nahrung zurück. Wenn euer Kind bereits Neurodermitis hat, sind Feuchtigkeit und Fett das A und O und unabdingbar für die gereizte Haut. In unserem Shop findet ihr verschiedene Hautschutzsalben und Salben gegen Neurodermitis bei Kindern. Soweit nicht anders vom Kinderarzt verschrieben, solltet ihr auf Cremes mit Kortison verzichten, da diese Nebenwirkungen haben können. Sie können auch homöopathische Therapien gegen Neurodermitis, wie chinesische Heilkräuter, ausprobieren, allerdings ist deren Wirkung bislang noch nicht durch Studien belegt. Da Neurodermitis vor allem bei Kindergarten- und Schulkindern häufig zur psychischen Belastung und schlimmstenfalls sogar zur Ausgrenzung führen kann, solltet ihr euch unbedingt den Sorgen eures Kindes annehmen und Stress, wie familiäre Spannungen, Leistungsdruck oder Alltagsstress, vermeiden. Erklärt eurem Kind zudem, dass ein Kratzen zu blutigen Ekzemen führen kann, die sich entzünden können und alles verschlimmern. Um dies zu verhindern, sollten die Fingernägel eures kleinen Schatzes immer kurz geschnitten sein.”

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