Wegweiser mit Kindergarten

babymarkt-Eltern machen sich Gedanken über: Kindergartenplatz

Kerstin & Bastian

An einen Kindergartenplatz für dein Kind denkst du schon vor dem errechneten Termin, denn die Leute um dich herum raten dir, es am besten schon vor der Geburt anzumelden, um den richtigen, deinen Lieblingskindergarten oder aber überhaupt einen Platz zu bekommen.

Als unsere Tochter drei Monate alt war, besuchten wir als Familie drei Kindergärten und meldeten sie an. Ich muss an dieser Stelle erwähnen, dass wir nicht in der Großstadt, sondern in einer Kleinstadt mit 20.000 Einwohner leben. Wir dachten, wir würden zumindest einen Kindergartenplatz bekommen, doch wurden eines Besseren belehrt. Wir bekamen KEINEN. Wir bekamen noch nicht einmal eine Absage! Also rechnete ich zunächst einmal mit einem Poststreik, als der langersehnte Brief Ende Januar nicht im Briefkasten lag. Ein Anruf brachte mir die Gewissheit, dass unsere Tochter keinen Kindergartenplatz erhalten hatte. Wir waren echt enttäuscht, traurig, sauer und ratlos zugleich. Aus meiner Ratlosigkeit heraus, begann ich Klinken zu putzen, wollte persönlich die Gründe für unsere Absage erfahren. Die Erklärung, dass es in diesem Jahr nur wenige Plätze für unter Dreijährige geben würde, war nachvollziehbar, die Tatsache, dass uns eine erneute Anmeldung für das kommende Jahr keinen höhere Chance versprach, BESCHEUERT.

Wir klapperten noch weiter Kindergärten ab, hofften, nachrücken zu können und hatten tatsächlich bei einem Glück, den wir zugegebenermaßen gar nicht so sehr auf unserem Schirm hatten.

Irgendwie bleibt das Gefühl, dass das System der Kindergartenplatzvergabe konfus, wenig transparent und nicht immer ganz fair ist. Jedoch haben wir gelernt, dass es schlauer ist, so viele Anmeldungen wie möglich zu unterzeichnen und freuen uns nun wahnsinnig darüber, sagen zu können, dass aus unserem Baby in diesem Sommer ein Kindergartenkind wird.

Kerstin & BastianBabymarkt-Eltern
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1 Antwort
  1. dieto.de@web.de'
    Thorsten Weise says:

    Die Suche nach einen Krippenplatz für unseren Sohn fing noch in der Elternzeit meiner Frau an. Unser Sohn sollte ab Mai 2016 in die Krippe kommen. Zunächst gingen wir in die Einrichtungen, die nah zu unserer Wohnung liegen. Alles Fehlanzeige. Erst wieder im August hätte man etwas frei, wenn die “älteren Kinder” in den Kindergarten kommen. In einer Einrichtung kam es uns , sogar vor, wenn wir eine Spende geleistet hätten würden wir einen Platz erhalten…..Also gingen wir etwas weiter weg von der Wohnung auf die Suche…In den “Brennbezirken” dieser Stadt gab es einen Platz….15km hin und 15km zurück..und nicht unbedingt die beste Wahl…und dann nur für zunächst 3 Monate…..

    Wir riefen Freunde und Nachbarn an und baten um Hilfe….Und diese kam dann auch. Durch einen Freund, der bei den Johanniter arbeitet erhielten wir einen Zettel mit einer Telefonnummer in die Hand gedrückt….Es war wie ein 6er im Lotto….eine ganz einfache, aber saubere Einrichtung. Zudem war uns das Personal gleich sympathisch….Wir erhielten den einzigsten freien Platz..Zwar mussten wir schon ab März unterschreiben…aber wir waren froh diesen nah an der Wohnung und Arbeitsstelle bekommen zu haben.
    Nun geht unser Sohn fast 5 Monate in diese Einrichtung….Wir bereuen nichts…Er ist dort gut aufgehoben…Danke auf diesem Wege den Erzieherinnen des Bienenhaus in Magdeburg…Ihr seit super—-

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