So fördert ihr die emotionale Entwicklung eures Kindes!

Jessica
Jessica02.11.2018Lesezeit ca. 7 Minuten
Kind drückt Smileys an

Eine zentrale Kompetenz, die Kinder im Laufe ihrer Entwicklung lernen müssen, ist der Umgang mit Gefühlen. Doch es ist nicht immer leicht mit den teilweise starken Emotionen umzugehen. Glücklich, traurig oder wütend: In der Kindheit sind sowohl die positiven als auch die negativen Gefühle stark ausgeprägt. Doch wie könnt ihr euren Kleinen helfen, die Gefühle auszudrücken und wie sieht überhaupt ein angemessener Umgang mit Emotionen aus? Wir verraten es euch im Folgenden.

Was sind Emotionen?

Zunächst einmal klären wir, was überhaupt Emotionen sind. Sie sind Reaktionen auf mentale Vorgänge wie Gedanken, Wünsche, Vorstellungen und spezifische Ereignisse. Sie sind jedoch schwer zu messen, zu beschreiben und vorherzusagen. Jeder Mensch erlebt Emotionen auf eine andere Art und Weise.

Emotionale Entwicklung heißt, auch negative Gefühle zuzulassen

Die Kleinen erleben die gesamte Bandbreite an Gefühlen und bringen diese sofort zum Ausdruck. Eurem Kind ist es egal, dass es sich vor Wut auf den Boden wirft, weil es den Lolli im Supermarkt nicht bekommt. Für Erwachsene kann diese Situation aber äußerst unangenehm sein. Euer kleiner Schatz muss lernen, mit negativen Gefühlen richtig umzugehen – dabei sollten diese keineswegs komplett unterdrückt oder tabuisiert werden. Durch das Aushalten dieser negativen Gefühle lernen die Kleinen, dass diese auch vorübergehen. Lasst eure Kinder dabei nicht alleine.

Gelangweiltes Kind

Info
Grundsätzlich ist es angeboren, dass euer Kind im Laufe seiner Entwicklung die Fähigkeit erlernt, Gefühle zu empfinden und auch bei anderen zu erkennen. Jedoch drückt jeder individuell seine Gefühle aus. Dies unterscheidet sich aufgrund von Erfahrungen, Einflüssen der Umwelt und der Persönlichkeit.

So könnt ihr die emotionale Entwicklung unterstützen:

Diese folgenden Punkte können euch helfen, die Kleinen bei ihrer emotionalen Entwicklung zu begleiten und zu unterstützen.

Gefühle ernst nehmen
Auch wenn es für euch nicht immer nachvollziehbar ist, warum euer Kind beispielsweise einen Wutausbruch bekommt, versucht trotzdem auf Gründe zu achten.
Über Gefühle sprechen
Teilt eurem Kind mit, welches Gefühl ihr bei ihm bemerkt habt.
Vorbild in Sachen Gefühle sein
Eltern haben eine wichtige Vorbildfunktion. Ihr dürft also auch mal schlechte Laune haben, unzufrieden oder traurig sein. Jedoch solltet ihr beispielsweise eure Wut nicht an eurem Kind oder Partner auslassen.
Umgang spielerisch fördern
Im Familienalltag kommt es immer wieder vor, dass Kinder nicht über ihre Gefühle sprechen möchten. Daher empfehlen wir, den spielerischen Umgang mit den Emotionen.

Wir wünschen euch und eurem Kind für diesen Meilenstein der Entwicklung alles Gute!

Ihr seid unsicher, wie und ob ihr eure Kinder belohnen sollt? Dieser Beitrag kann euch dabei helfen, die für euch beste Entscheidung zu treffen.

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Euer Team von babymarkt.de