Kinder in Geuther Laufgitter Lucilee Plus

Geuther Laufgitter Lucilee Plus – Testbericht von Viktoria W.

Ich durfte für babymarkt.de ein Laufgitter von Geuther testen: Das Lucilee Plus. Es gibt ja viele Eltern, die es komisch finden, sein Kind im Laufgitter „zu parken“. Von wegen Freiheitsberaubung und so 🙂 Aber als Mama von Zwillingen und einer fast 3-jährigen Tochter bin ich darauf angewiesen, auch mal etwas in Ruhe zu machen, ohne ständig danach zu gucken, was die beiden Räuber machen.
Umso glücklicher war ich über die Möglichkeit, das Geuther Lucilee Plus zu testen.

Es kam sehr schnell per DHL geliefert und gut verpackt. Der Karton war schon recht groß und schwer (arme kleine Postfrau!), aber der Aufbau geht ganz easy. Die Gitterwände aus massiver Buche in natur lackiert, welche durch Scharniere verbunden sind und der schwere, gepolsterte Boden aus einer Spanplatte. Die Designs für die abwaschbare PVC-Folie, die dabei zur Auswahl stehen, sind sehr süß und nicht zu quietschig bunt.

Das Geuther Laufgitter Lucilee Plus im Einsatz

Wir haben ein festes stationäres Laufgitter in unserem Wohn-/Esszimmer, welches man nicht fahren kann. Das ist der Vorteil des Lucilee Plus. Es hat vier stabile und feststellbare Teppichrollen, mit denen man problemlos das Gitter umher rollen kann. So kann ich es z.B. vor die Küchentür schieben und sehe die Babys. Durch die Tür passt es mit 90,2 cm Breite leider nicht, dafür ist aber auch mehr Platz im Gitter zum Spielen. Die Liegefläche ist 85 cm x 92 cm groß. Falls man es mal in einem anderen Raum haben möchte, dann ist es auch sehr rasch zusammenklappbar. Das ist wirklich eine tolle Funktion des Gitters. Einfach Platte raus, klappen, transportieren und fix wieder aufbauen. So nutzen wir es sehr oft auf Balkon oder – mit einer Decke darunter – im Garten. Unser Parkettboden im Wohnzimmer hat das Umherrollen inklusive der Kinder ohne Schaden überstanden. Leider finden wir nach etwa 2 Monaten Nutzung schon kleine Risse an der Folie an den strapazierten Seiten. Das ist der Nachteil vom häufigen Auf- und Abbau.

Den Boden kann man höher stellen. Diese Funktion benötigen wir nicht mehr, da sich unsere beiden schon hochziehen. Aber für kleinere Babys ist das eine tolle Option, die auf Dauer ganz sicher Mamas Rücken schont. Diesbezüglich könnte die Bedienungsanleitung etwas genauer sein. Ich wusste nicht so richtig, wie ich die Metallstifte in die vorgeborten Löcher anbringen sollte. Mein Mann konnte mir aber helfen.

Das Fazit

Weitere Verbesserungsvorschläge hätte ich bei allem Lob auch.

  • Zum Transport wäre es super, wenn man das Gitterwandgerüst zusammen klappen und z.B. mittels einer Spange arretieren könnte. So könnte man es mit einer Hand tragen, ohne dass es versehentlich aufklappt.

  • Bei der Bodenplatte wäre es toll, wenn diese einen Haltegriff oder eine Schlaufe hätte, damit man sie besser händeln kann. Sie ist nämlich schon recht schwer (dadurch aber auch stabil) und sperrig. Bis 15 kg soll sie belastbar sein. Bei uns hat sie die Babys mit jeweils knapp 10 kg und die große Schwester, die unbedingt mit rein wollte (17 kg) ohne Schaden ausgehalten. Aber Hüpfen und Springen habe ich sicherheitshalber verboten.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Gitter. Wir verwenden es für die Zwillinge nicht hauptsächlich, da für zwei der Platz schon begrenzt, aber noch immer ausreichend ist. Aber im Garten, auf dem Balkon oder auch mal im Badezimmer, wenn Mama sich fertig macht, ist es mit dabei. Der Preis (um 140 Euro) ist sicher etwas hoch, aber dafür bekommt man ein stabiles, TÜV-geprüftes, hochwertiges Markenprodukt, das mehrere Kinder und vielleicht auch irgendwann die Enkelkinder überleben wird!

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