hauck Kindersitz Varioguard – Testbericht von Jacqueline

Astrid
Astrid31.07.2020Lesezeit ca. 11 Minuten
hauck Kindersitz varioguard Plus Edition 1

Voller Freude haben wir den Test des hauck Varioguard Plus entgegen gesehen:

Wir sind Mama (28), Papa (31), Lara (5) und Emily (10) - wie man dem Alter entnehmen kann sind wir aber nicht die "Haupttester". Diese sind nämlich meine Nichte und mein Neffe, welche häufig bei uns zu Besuch sind und deshalb natürlich auch einen geeigneten Sitz benötigen. Diese sind: Nora (18 Monate) und Aurelio (2 Wochen). Deshalb auch der Aufbau mit den beiden jüngsten im Bunde.

hauck Kindersitz Varioguard Plus Edition Black/Black
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Hauck

Kindersitz Varioguard Plus Edition Black...

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Varioguard Plus-Reboard Autositz + Kinderautositz bis 18 kg (Gruppen 0+/I) Inklusive Isofix Base.
Montagemöglichkeiten im PKW: Entgegen und in Fahrtrichtung, mit 3-Punkt-Gurt oder Isofixanbindung.
Im Lieferumfang enthalten, ist ein Zusatzgurt für den vorwärts gerichteten Einbau mit 3-Punkt-Gurt des Fahrzeugs.

Der Varioguard Plus ist äußerst flexibel, richtungsweisend im Design und bietet deinem Kind modernste Technik und höchste Sicherheit.
Der Varioguard Plus verfügt, im Gegensatz zu vielen anderen Autositzen der Gruppe 0+, über ein 5-Punkt-Gurtsytem sowie über energieabsorbierende Gurtpolster, die höchste Sicherheit garantieren.
Durch darüber hinaus gehende Verwendung von Memory Schaum im Kopf- und Seitenbereich des Sitzes, welcher besonders aufprall- und stoßabsorbierend wirkt, werden hervorragende Testergebnisse in Frontal- und Seitenaufprallversuchen möglich.
Dieses Ausstattungsmerkmal erhöht gleichzeitig den Sitzkomfort deines Kindes ganz erheblich. Zusätzlich verfügt der Varioguard Plus über Seitenaufprallprotectoren im Rückenbereich.
Auch die verwendeten, besonders hochwertigen und atmungsaktiven Materialien tragen zum Wohlbefinden der kleinen Passagiere bei.

Die Isofixbase des Varioguard Plus lässt sich im Auto per Standfuß arretieren und kinderleicht an den Isofixanbindungen deines PKW befestigen. Sollte das Auto über keine Isofixanbindungen verfügen, kann die Basis auch mit dem 3-Punkt Gurt des Fahrzeuges befestigt werden.

Den Varioguard kannst du von Geburt an verwenden. Dazu befestigst du den Autositz mit wenigen Handgriffen auf der Basis. Bei der Verwendung der Isofix Anbindungen des Fahrzeuges kannst du den Varioguard Plus bis einschließlich der Gruppe I - also von der Geburt bis 18 kg - entgegen der Fahrtrichtung montieren. Ab einem Körpergewicht deines Kindes von 9 kg kannst du den Sitz aber auch in die Fahrtrichtung drehen - je nachdem, welche Einbausituation dir oder deinem Kind lieber ist.

Bei einer Befestigung des Varioguard Plus mit dem 3-Punkt Fahrzeuggurt kannst du den Sitz entgegen der Fahrtrichtung als Gruppe 0+ (von der Geburt bis 13 kg) verwenden. Ab einem Körpergewicht deines Kindes von 9 kg - spätestens aber ab 13 kg Körpergewicht - muss der Varioguard Plus bei dieser Einbausituation IN die Fahrtrichtung gedreht werden.

Der Neigungswinkel des Sitzes kann in Fahrtrichtung in 3 Positionen verstellt werden. Der in der Höhe verstellbare Kopfschutz bietet in allen Einbauvarianten immer optimalen Seitenaufprallschutz. Varioguard Plus- der flexibelste Autositz, den man über viele Jahre verwenden kann.

Produktdetails:
7-fache Höhenverstellung 3-fache Sitzpositionsverstellung Autositz mit 5-Punkt-Gurt Extended Side Protection System ESP Isofix Memory Foam Atmungsaktives Gewebe Abwaschbar Für 3-Punkt-Gurt im PKW Kindersitz 0 bis 18 kg Begurtet rückwärts 0 bis 13 kg Begurtet vorwärts 9 bis 18 kg Technische Details:
Abmessungen (Länge x Breite x Höhe): 50 x 41 x 72 cm Sitzbreite: 28 cm Gewicht komplett: 15,85 kg
Der hauck Kindersitz Vaioguard Plus wird mit der Isofix Base und dem Zusatzgurt (für den vorwärts gerichteten Einbau) geliefert.
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Der erste Eindruck

Schon im Karton haben wir gemerkt: Es erwartet uns großes! Denn gelinde gesagt: Der Karton ist "sau schwer". Aber immerhin assoziiere ich mit Gewicht auch eine Form der Stabilität, was mich schon mal sehr positiv stimmt. Ausgepackt kamen uns dann gleich mehrere Teile entgegen: Zum einen natürlich die Isofix-Base, als auch der Sitz an sich. Beides war sicher verpackt und wurde gleich in Augenschein genommen. Mit "Manneskraft" wurde der Sitz dann auch Schnurstracks ins Auto befördert. Wir haben es uns nicht nehmen lassen beide Einbauvarianten zu testen: Denn Isofix ist bei dem Sitz nicht zwingend nötig (wenn auch empfehlenswert - meiner persönlichen Meinung nach!), man kann ihn nämlich auch mittels des Autogurtes befestigen.

Verschiedene Einbaumöglichkeiten

Beim Einbau mit Isofix: Man schiebt die Isofixschienen einfach in die dafür vorgesehenen Halterungen des Autos, anschließend stellt man den Standfuß entsprechend passend auf das Auto ein. Anschließend muss man nur noch den Sitz auf der Base einrasten lassen.

Der Einbau mittels Gurt verläuft ähnlich, nur dass man die Base nicht mittels Isofix befestigt, sondern mittels Gurt - der genaue Gurtverlauf wird genauestens beschrieben.

Vorteil: Wenn man mehrere Stationen hat, kann man den Sitz mittels weniger Handgriffe schnell zwischen den Autos tauschen, auch ein schneller Umbau von vorwärts- auf rückwärtsgerichtet, ist mit dem System im Handumdrehen möglich.

Das Anschnallen

Das Anschnallen geht mittels 5-Punkt Gurt leicht von der Hand. Das Öffnen funktioniert sogar einhändig - allerdings weiß ich nicht ob das auch noch zum Nachteil werden könnte, wenn die Kinder das System durchschaut haben und den Sitz ggf. selbst während der Fahrt öffnen. Aber toitoitoi - bis jetzt hat sich keines der Kinder dafür interessiert. Auch der Gurt an sich lässt sich flexibel auf das Kind anpassen und auch die Kopfstütze ist entsprechend auf die Körpergröße des Kindes anpassbar. Der Sitz wächst demnach fleißig mit.

Die kleinen Tester

Meine Nichte (1,5 Jahre) hat sich in dem Sitz sofort wohl gefühlt, da dieser etwas höher ist und sie somit super aus dem Fenster sehen kann. Auch unsere 5-jährige Tochter hat gerade noch so in den Sitz gepasst, aber das ist dann schon äußerst knapp. Es wird daher definitiv der Sitz für die Nichte und den Neffen bleiben, damit wir diese sicher transportieren können.

Mein Neffe (2 Wochen) hat die Anschnallprozedur auch sehr lässig hingenommen. Jedoch bleiben wir hier noch bis 3 Monate im Babysafe, danach wird er gewiss auch mal Platz im Varioguard Plus finden. Er würde zwar in den Sitz passen, aber das schien mir etwas "verloren" in dem großen Sitz, da bieten Babysafes einfach noch mehr Sicherheit.

Hersteller Vorgaben

Vorteile:

Nachteile

Fazit

Das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt absolut! Einen Reboarder für ~200,-€ ist eh schwer bis gar nicht zu bekommen. Der hauck Varioguard plus ist für uns perfekt, weil er flexibel und schnell umzubauen ist. So können wir uns flexibel auf jedes Familienmitglied einstellen und mittels nur weniger Handgriffe den Sitz anpassen. Zudem hat er eine recht lange Nutzungsdauer, da man ihn (theoretisch) ab Geburt bis etwa 4 Jahre (18 kg) nutzen kann.

Und zu guter Letzt: Wir haben den Sitz in einem Hyundai i30, Tesla Model 3 und Ford Focus getestet. In allen Autos hat der Sitz super gepasst und hatte eine angenehme Sitzhöhe. In kleinere Autos könnte die Sitzhöhe ein Platzproblem geben.