Philips Avent Babyphone

Philips Avent Babyphone – Testbericht von Beate

Ich bin eine relativ lockere Mama, die ihrem Kind vertraut und keine weiteren Maßnahmen erstellt, um ihr Kind zu überwachen. Mein Kind ist 11 Monate alt und hat nur Flausen im Kopf, seitdem es stehen kann. Da könnt ihr euch vorstellen, was manchmal bei uns Zuhause abgeht. Besonders zu der Mittagszeit ist bei uns ein Babyphone sinnvoll, um nach dem Rechten zu schauen. Vorab gesagt: ich möchte dies auch nicht mehr missen.

Über babymarkt.de sind wir als Tester für das Philips Avent Babyphone SCD620/26 auserwählt worden. Das besondere an dem Babyphone ist, dass es ein LCD Display hat, was jeweils am Tage und in der Nacht funktioniert. Aber fangen wir mal ganz von vorne an.

Uns erreichte ein gut verpacktes Babyphone von Philips Avent. Enthalten sind folgende Produkte:

    • 1 Elterneinheit mit Akku und Display
    • 1 Kamera mit Stromanschluß
    • Bedienungsanleitung
    • Ladekabel
    • 1 paar Schrauben mit Dübel für die Befestigung der Kamera

Die Bedienungsanleitung ist bebildert und sehr verständnisvoll. Für mich ein großer Pluspunkt, wenn man etwas nachschlagen möchte.

Elterneinheit

Die Elterneinheit besitzt ein LCD Display, was am Tage das Bild farblich zeigt und in der Nacht das Bild schwarzweiß zeigt. Auf der Rückseite besitzt es ein Clip, der für mich etwas verwirrend erscheint. Den Clip kann man im normalen Haushalt nicht gebrauchen, weil dieser verkehrt herum zeigt. Ist für uns aber nicht von Belangen, da wir kein Clip benötigen. Bei uns steht die Elterneinheit immer auf dem Tisch. Oben auf der Kamera befindet sich die Antenne, die man herausklappen kann. Allerdings ist der Empfang von der Kamera so stark, dass man diese nicht zwingend ausklappen muss. Seitlich befindet sich die Buchse für das Ladekabel und der Ein- und Ausschalter. Auch ist hier eine Taste vorhanden, die zwischen Video, Audio, Vox und Eco Mode schaltet.

    • Videomodus: zeigt Bild und Ton an (Ton auch ausschaltbar)
    • Audiomode: zeigt schwarzen Bildschirm mit Tonmodus
    • Voxmode: „Voice Operated Exchange“ – schaltet sich ein sobald Geräusche sind
    • Ecomode: schaltet Audio/Video Übertragung aus und frei von elektromagnetischer Belastung

Ich benutze generell den Videomodus, denn ich will mein Kind sehen. Wenn ich das Babyphone nicht benötige, schalte ich dieses einfach aus. Auch sind auf der Frontseite, unterhalb des Displays verschiedene Knöpfe vorhanden. Hierbei kann man Musik aktivieren (5 Lieder), Gegensprechfunktion, diverse Lautstärkeeinstellungen und Displayhelligkeit. Optisch gesehen macht die Elterneinheit in meinen Augen eine sehr gute Figur. Klein, praktisch und handlich. Für mich ist dieses Gerät mittels Symbole auch selbsterklärend. Die Elterneinheit besitzt einen Akku der 10h halten soll. Ich muss täglich die Elterneinheit aufladen. Muss aber dazu sagen, dass die Elterneinheit auch mindestens 7h am Tag mit Videomodus in Betrieb ist.

Kamera

Die Kamera wird mit Strom betrieben, was ich sehr gut finde. Bei uns steht die Kamera auf der Wickelkommode in Richtung dem Bett gewandt. Das Gute bei der Kamera ist, dass diese schwenkbar ist und man diese auch an der Wand anbringen kann. Hierzu sind auch Schrauben vorhanden. Der Fuß ist groß genug um einen sicheren Stand zu gewährleisten. Eine Antenne ziert die Kamera und ist farblich in mint abgestimmt. Beim Anschalten leuchtet eine rote Lampe an der Kamera.

Funktion

Beim Einschalten der Elterneinheit verbindet sich die Verbindung zur Kamera automatisch. Das finde ich sehr positiv, denn so ist die Elterneinheit im Betrieb sofort im Einsatz. Beim Ausschalten der Elterneinheit gibt es einen grellen piependen Ton. Ich finde den besonders in der Nacht sehr störend. Hierbei wäre es mir lieber, wenn es gar keinen Ton von sich gibt. Die Reichweite zwischen Kamera und Elternteil soll 300m betragen. Ich kann hier in der ganzen Wohnung  (50qm) herumlaufen und der Empfang ist sehr gut. Das Bild ist bei der Elterneinheit am Tage glasklar. In der Nacht rauscht es etwas, aber das ist durch die Dunkelheit nicht auszuschließen. Man sieht dennoch sehr gut sein Kind im Bett. Was ich sehr gut im Videomodus finde, dass sich der Ton erst ab einer gewissen Lautstärke des Kindes einschaltet. Ein Seufzen oder Schmatzen löst somit nicht zwingend das Mikrofon aus. Das Gegensprechen zu dem Kind wird etwas verzögert ausgelöst. Die Übertragung ist hier auch klar. Die Musik kann aus 5 Liedern ausgewählt werden. Die Lautstärke ist über das Elternteil einstellbar. Ich bin ja generell erstaunt, was mein Kind für Faxen im Bett macht. Vorher kriegt man das ja so nicht mit, wenn man kein Babyphone mit Bildschirm hat. Nun bin ich gewappnet und kann dementsprechend auch handeln. Für mich erleichtert das Babyphone von Avent sehr den Alltag.

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