Quinny Buggy Zapp Flex steht draußen

Quinny Buggy Zapp Flex Plus Graphite on Grey – Testbericht von Manuel

Schöner könnte ein Frühlingsstart doch gar nicht sein, als die Nachricht, dass wir den ultraschicken und hochwertigen Quinny Zapp Flex Plus, testen dürfen. Kaum konnte ich es erwarten, bis der Bote endlich das Paket bis zur Tür schleppte, er tat sich aber nicht allzu schwer, denn der Buggy wiegt “nur” 10,8 Kg (mit Buggyaufsatz). Sofort machten wir uns also ans auspacken, die Kinder scharrten schon mit den Hufen, denn auch sie wollten endlich in das Testfahrzeug.

Der Aufbau

Der Aufbau ist denkbar einfach und dank der sehr kurzen, aber super bebilderten, Anleitung, schnell durchgeführt. Alle Teile müssen aus dem Karton genommen und von der Folie befreit werden. Anschließend werden die Räder vorne wie hinten angebracht. Dies geschieht durch ein Stecksystem, wodurch das Anbringen nur Sekunden dauert und kein Werkzeug benötigt wird. Anschließend müssen 3 Schritte vorgenommen werden. Dazu werden die Zahlen von 1-3 am Buggy gesucht und die Elemente bedient. Als erstes wird die 1 gedrückt und das gestellt aufgestellt. Mit der 2 wird die Schale aufgerichtet und mit der 3 der Griff. An sich ist der Buggy jetzt fertig und kann genutzt werden. Die mitgelieferte Tasche sollte aber noch eingehangen werden. Dazu wird diese an 4 Stellen befestigt, was ebenfalls sehr schnell geht. Der Aufbau dauert maximal 5 Minuten.

Leichte Lenkung

Den Wagen haben wir dann auf allen möglichen Untergründen getestet. Er lässt sich super einfach lenken und vor allem mit einer Hand! Das ist mit dem alten Wagen wirklich schwierig gewesen. Dass man einhändig schiebt, kommt doch recht häufig vor, hier was trinken, dort was in der Tasche fummeln und dann noch dieses Handy, mit dem man ständig Bilder vom Kind schießen muss (natürlich möchte). Also diese Wendigkeit mit einer Hand ist einfach begeisternd, wer die Probleme kennt, wird den Flex lieben. Aus wasserdichtem super leichtem Material wurde das Dach gefertigt und bietet einen Sonnenschutz (50+ UV), durch die Leichtigkeit lässt es sich einfach zusammenklappen und verschwindet dann fast komplett. Etwas unschön ist, dass das Material nach dem Ausklappen sehr knittrig aussieht, dies ändert sich auch nicht mehr. Durch einen Reißverschluss kann dafür ganz leicht eine Dacherweiterung ermöglicht werden. Beim Griff scheiden sich die Meinungen von meinem Mann und mir.

Der Griff besteht aus einem grauen Teil und einem Schwarzen, die Verbindung dieser Teile ist beim Schieben für mich nicht ganz so angenehm, man gewöhnt sich aber daran. Eine Möglichkeit den Griff in der Höhe zu verstellen gibt es leider nicht und der der Handgriff könnte etwas breiter sein. Alles jedoch Wünsche, die mich persönlich noch glücklicher machen würden, jedoch nicht wirklich negativ auffallen.

Kompaktes Faltmaß

Das Zusammenklappen des Wagens war für mich erst einmal eine Herausforderung. Ich musste es mir schon ein paar Mal ansehen, um das System zu verstehen. Hat man es aber raus, ist es kein Problem. Hier kam der nächste Überraschungsknaller für uns, denn der Wagen passt tatsächlich in unseren Zweitwagen (Kia Soul) und ich muss nicht einmal die Kofferraumabdeckung abnehmen (das war bei allen anderen Wägen der Fall). Dazu hat er noch die gleiche Farbe wie mein Auto 🙂 das passte einfach von vorne bis hinten. Und so haben wir ihn jetzt schon seit ein paar Wochen und NEIN ich gebe ihn nicht mehr her. Es macht so viel Spaß mit dem Wagen zu fahren, da das Kind wenig Wagen um sich hat, kann es die ganze Umgebung wahrnehmen und fühlt sich nicht so eingesperrt. Ein Nachteil könnte vllt an der Stelle sein, dass es keinen Sicherheitsbügel wie bei anderen Wägen gibt, das Kind muss also zwingend angeschnallt werden (obwohl unser Zwerg auch so sitzen bleibt, das ist aber sicher eher selten). Durch den fehlenden Bügel lässt sich der Wagen aber erst so klein falten. Alles kann man eben nicht haben, man muss gucken, was einem am Wichtigsten ist. Diese Wichtigkeiten können sich mit Baby und später mit Kleinkind verändern. Früher benötigte ich viel Stauraum im Wagen und da wir nur ein Auto mit riesen Kofferaum hatten, war die Größe nachdem Zusammenfalten egal. Heute brauche ich einen wendigen und praktischen Wagen. Wo ich gerade vom Stauraum spreche, der ist bei diese Modell wirklich minimal, einen Großeinkauf sollte man hiermit nicht planen, für so Sachen wie Getränke, Sonnencreme oder mal Jacken, reicht er völlig aus. Es gibt aber die Möglichkeit, ein Einkaufsnetz nachzurüsten, welches am Lenker befestigt werden kann.

Guter Schutz bei Regen

Wenn der Regen draußen wütet, müsst nur Ihr Euch mit Regenjacke schützen, denn der Quinny bringt sein eigenes Cape im gleichen Design mit. Genau wie das Dach ist auch dieses ultra leicht und lässt sich einfach anbringen. Mit Regenverdecks kenne ich mich aus, dieses ist unser Viertes und so einfach und sicher war es noch nie. Eines hatten wir, das musste ich an gefühlt 10 Stellen mit Klett einstellen und dann regnete es trotzdem rein. Bei diesem braucht Ihr Euch also keine Sorgen machen, es schließt perfekt ab, ist luftdurchlässig und Schütz eure Kinder perfekt.

Quinny Buggy Zapp Flex Gestell

Die Maße

Was gibt es noch zu sagen? Genau ein paar technische Daten für die, die nachmessen wollen, ob er auch in Ihr Auto passt:

Maße Aufgebaut (L/B/H): 84 x 60 x 106 cm Maße Zusammengeklappt (L/B/H): 83 x 44,5 x 38 cm Gewicht Gestell: 7,8 kg Gewicht mit Sportwagenaufsatz: 10,3 kg Wir nutzen den Quinny täglich, da er so leicht ist, sich schnell verstauen lässt und in wirklich jedes Auto passt. Ein super Buggy, der den perfekten Begleiter auf Ausflügen oder Reisen gibt.

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