Baby im Stokke Tripp Trapp Hochstuhl weiß mit Newborn Set in grau

STOKKE® Tripp Trapp Hochstuhl & Newborn-Set – Testbericht von Melissa

“Einmal den Klassiker, bitte“ – robust, zeitlos, kindersicher

Während wir uns bei unserem ersten Kind für den Nomi-Hochstuhl entschieden haben, war für mich dieses Mal klar: Beim zweiten Kind muss der Klassiker einziehen. Und so stand wenige Wochen später der Karton mit dem Stokke Tripp Trapp vor unserer Tür. Obwohl ich bei einem Hochstuhl aus Massivholz einen sperrigen Karton erwartet hatte, kam eine recht schlanke Verpackung daher. Kein Wunder, denn der Stokke Tripp Trapp besteht aus wenigen Holzelementen, die individuell auf das Alter und die Größe des Kindes eingestellt werden können. Der Aufbau war dank übersichtlicher Anleitung super einfach und innerhalb von 20 Minuten erledigt.

Das Einzige, was mir beim Aufbau negativ auffiel, ist, dass man für jedes Mal Verstellen der Sitzhöhe Werkzeug benötigt, um die Schrauben zu lockern und die Sitzelemente auf die verschiedenen Ebenen zu schieben. Das erschien mir beim Nomi deutlich einfacher, denn dort wird die Sitzfläche einfach anhand einer Stellschraube verschoben. Da man die Sitzhöhe aber äußerst selten verändert, kann man darüber gut hinwegsehen.

Mein absolutes Highlight ist der Neugeborenen-Aufsatz, mit dem unser kleiner Sohn vom ersten Tag an mit am Familienleben teilnehmen konnte – und das auf Augenhöhe. Während ich dachte, dass er im Aufsatz nur mit am Esstisch sitzt, nutze ich den Stuhl auch sehr viel im alltäglichen Haushalt: Der Stokke steht mit Neugeborenen-Aufsatz beim Kochen in der Küche oder beim Bügeln neben dem Bügelbrett. Mein Sohn liegt darin deutlich lieber, als zum Beispiel in einer Wiege, da er im Stokke Tripp Trapp höher liegt und alles im Blick hat. Sollte es dann doch mal langweilig werden, gibt es einen Befestigungsbogen für Spielzeug, den wir regelmäßig mit wechselnden Rasseln, Mobiles oder Stofftieren bestücken. Weiterer Pluspunkt für den Neugeborenen-Aufsatz: Man kann ihn ganz einfach mit einem Handgriff vom Hochstuhl abnehmen, wenn zum Beispiel mal ein älteres Kind zu Besuch kommt oder das ältere Geschwisterkind auf dem Stuhl sitzen möchte. So hat auch unser älterer Sohn den Stokke Hochstuhl schnell für sich entdeckt. Falls der Bezug des Neugeborenen-Aufsatzes mal in die Wäsche muss, lässt dieser sich deutlich einfacher vom Aufsatz abnehmen, als der Bezug des Nomi-Aufsatzes.

Der für mich wichtigste Punkt bei der Auswahl des neuen Hochstuhls war das Thema Sicherheit. Mir war es wichtig, dass der Stuhl aus Massivholz gefertigt ist und stabil steht. Da wir einen zweijährigen großen Bruder im Haushalt leben haben, der häufiger mal nach dem Baby „schaut“, Küsschen gibt und Köpfchen streichelt, war es für mich die höchste Priorität, dass er den Stuhl nicht umreißen kann. Den Test hat der Tripp Trapp in jedem Fall bestanden. Durch die Kunststoff-Gleiter, die mit dem Newborn-Aufsatz an den Füßen des Stuhls befestigt werden, hat der Stuhl auch nach hinten hin so viel Stabilität, dass er nicht umfallen kann. Dieser Punkt steht beim Nomi-Hochstuhl häufig in der Kritik, weshalb er bei uns für das kleine Geschwisterkind nicht infrage kam.

Fazit

Nach 30 Tagen mit unserem neuen Tripp Trapp kann ich sagen, wir sind rundum zufrieden mit dem Klassiker unter den Hochstühlen. Er passt dank sehr großer Farbauswahl in nahezu  jede Einrichtung, ist robust, das Holz zerkratzt nicht und vor allem: Er wächst mit und bereitet somit lange Freude.

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