Babyblues – Das Stimmungstief nach der Geburt

Julia
Julia24.11.2014Lesezeit ca. 4 Minuten
Frau hat Babyblues

Nach einer glücklichen Schwangerschaft, voller Vorfreude und Spannung erwarten die meisten Eltern euphorische Glücksgefühle, wenn sie ihr Kind endlich in den Armen halten. 84 % aller Mütter fallen jedoch zwischen dem zweiten und sechsten Tag nach der Geburt in ein Stimmungstief. Hierfür gibt es sehr viele Faktoren. Es ist wichtig, dass Mütter schon vor der Geburt informiert sind, dass der Baby Blues normal ist und keiner ein schlechtes Gewissen haben muss, wenn man nach der Geburt erst einmal nicht in Glücktaumel fällt.

Denn leider sind immer noch viele Frauen und besonders Männer mit der Situation überfordert. Die Tränen laufen, sie fühlen sich hilflos und der ganzen Verantwortung nicht gewachsen. Vieles wird falsch interpretiert und sie sind sehr sensibel und einfach traurig.

Ursachen für das Stimmungstief und Gegenmaßnahmen

Wie lange dauert der Baby Blues an?

Der normale Baby Blues dauert in der Regel nicht länger als zehn Tage und hat nichts mit einer Postpartalen Depression (Wochenbettdepression) zu tun. Er gehört einfach bei fast allen Geburten dazu. Die Gefühle und Ängste sollen auf keinen Fall unterdrückt werden. Lasst euren Tränen freien Lauf, redet mit eurem Mann oder Partner offen über eure Ängste und Sorgen.

Als Mann könnt ihr eurer Frau nur Unterstützung bieten, indem ihr einfach da seid und sie bestärkt. Gönnt eurer Frau ein wenig Ruhe und nehmt ihr die möglichen Sachen ab. Ruhe ist jetzt ganz wichtig!!!
Eine gute fachmännische Betreuung durch die Krankenschwester/ Kinderkrankenschwester oder durch die Hebamme in der Klinik und auch im Wochenbett zu Hause ist enorm wichtig. Der Frau müssen die Ängste genommen werden und sie sollte bestärkt werden.

Bei jeder Frau und bei jeder Schwangerschaft ist diese Phase der Traurigkeit individuell. Ganz wichtig ist es für die Frauen auf sich selber Acht zu geben. Wenn das Stimmungstief nach 10 Tagen nicht vorbei ist, die Gefühle immer negativer werden und die Laune immer schlechter, solltet ihr offen mit eurem Mann und eurer Hebamme sprechen.

Frischgebackenen Mamis und Papis fällt es oft schwer, ihr kleines Baby anzufassen. Sie haben Angst dem kleinen Körper weh zu tun, weil die Neugeborenen oft so zerbrechlich wirken. Wie ihr die Kleinen richtig anzieht und was die richtige Kleidung ist, erfahrt ihr im Folgenden.

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Wir wünschen euren Kleinen alles Gute!

Euer Team von babymarkt.de