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Hebammenhilfe: So findet ihr eure Hebamme

Julia
Julia29.08.2014Lesezeit ca. 5 Minuten
Frau füttert Baby, Hebamme schaut zu

Viele Frauen gehen zur Schwangerschaftsvorsorge nur zum Gynäkologen und wissen gar nicht, dass ihnen auch in dieser Anfangszeit schon eine Hebamme zusteht. Besonders Frauen, die eine Geburt zu Hause oder in einem Geburtshaus planen, sollten sich so früh wie möglich bei der Hebamme anmelden. Die Hebamme sollte die Fachfrau an eurer Seite sein, die euch von Beginn eurer Schwangerschaft bis zum Ende der Stillzeit betreut, berät und euch zur Seite steht.

Hebammenhilfe für jede Frau

Hebammenhilfe kann von jeder Frau in Anspruch genommen werden und wird durch die Krankenkassen finanziert. In besonderen Fällen (wie z.B. bei einer Hausgeburt) wird eine Pauschale für die Rufbereitschaft fällig. Eure Hebamme wird euch darauf hinweisen und ihr solltet euch dann bei speziellen Leistungen mit eurer Krankenkasse absprechen. Wenn ihr privatversichert seid, empfiehlt sich die Absprache mit der Kasse, da es da oft Einschränkungen in der Kostenübernahme der Betreuung  gibt. Nutzt für weitere Fragen auch unsere Hebammensprechstunde auf Facebook. Jeden Dienstag und Donnerstag stehen euch unsere Hebammen mit ihrer kompetenten Beratung und ihrer jahrelangen Erfahrung zur Seite.

Was steht euch genau zu?

In der Schwangerschaft könnt ihr die komplette Vorsorge durch eine Hebamme betreuen lassen, ihr müsst jedoch die Ultraschalluntersuchungen bei eurem Gynäkologen vornehmen. Die meisten Schwangeren beklagen sich oft über den Zeitmangel der Ärzte in den Praxen. Dies ist bei der Hebammenvorsorge nicht der Fall. Die Hebamme kann zu den Vorsorgeterminen auch zu euch nach Hause kommen, was natürlich beim zweiten Kind sehr praktisch ist. Viele gynäkologische Praxen arbeiten mittlerweile auch mit Hebammen zusammen, sodass die Vorsorgeuntersuchungen im Wechsel zwischen Hebamme und Arzt stattfinden.

Schwangerschaftskurse in Hebammenpraxen

Während der ganzen Schwangerschaft steht euch die Leistung „Hilfe bei Schwangerschaftsbeschwerden und Vorwehen“ zu. Viele Hebammen haben Zusatzausbildungen in Akupunktur oder Homöopathie und können euch mit verschiedenen Mitteln bei Beschwerden, wie Rückenschmerzen oder vorzeitiger Wehentätigkeit, helfen. Ab der 36. Schwangerschaftswoche kommen die geburtsvorbereitenden Maßnahmen hinzu. Die Krankenkassen übernehmen in der Schwangerschaft einen Kurs. In Hebammenpraxen werden viele Kurse angeboten:

Die Hebamme an eurer Seite – Während und nach der Geburt

Es besteht auch die Möglichkeit einer Beleggeburt. Ob eure Hebamme dies anbietet, solltet ihr im Vorfeld mit ihr klären. Bei einer Beleggeburt ist eure Hebamme auch den ganzen Zeitraum der Geburt an eurer Seite. Nach der Geburt hat jede Familie Anspruch auf eine Wochenbettbetreuung über 8 Wochen. Hier werdet ihr von eurer Hebamme von zu Hause aus betreut. Sie kontrolliert dann die Gewichtszunahme eures Kindes, übernimmt die Nabelversorgung und steht immer mit Ratschlägen, Tipps und Tricks an eurer Seite. Natürlich schaut sie auch auf das Wohl der frischgebackenen Eltern und kontrolliert die Rückbildung der Gebärmutter und das Heilen der Geburtsverletzungen bei der Frau, gibt Hilfestellung beim Stillen und bei den ersten aufregenden Abenteuern als Familie.

Weitere Angebote von Hebammen

Acht Wochen nach der Geburt ist für jede Frau die Rückbildungsgymnastik zu empfehlen. Dieser Kurs findet in Hebammenpraxen und Elternschulen statt und wird von der Krankenkasse übernommen. Ziel ist es, den Beckenboden wieder fit zu machen. Auch bei Fragen zur Beikosteinführung, Probleme beim Stillen oder aber auch zum Abstillen könnt ihr eure Hebamme kontaktieren. Des Weiteren bieten viele Hebammenpraxen PEKIP, Krabbelgruppen, Stillcafé, Babymassage und Babyschwimmen an. Diese Kurse müsst ihr jedoch selber bezahlen.

Schwangerschaftsvorsorge – Alle Infos auf einen Blick!

Zum Beitrag

Wir wünschen euch viel Erfolg bei der Suche eurer Hebamme!

Euer Team von babymarkt.de