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Das hilft bei Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft

Vera
Vera18.02.2021Lesezeit ca. 8 Minuten
Schwangere hat Krämpfe in Wade

Dicke Beine oder geschwollene Füße sind oft Folge von schwangerschaftsbedingten Wassereinlagerungen. Doch woher kommen sie? Und sind diese Wassereinlagerungen gefährlich? Außerdem klären wir, was gegen geschwollene Füße hilft.

Woher kommen die Wassereinlagerungen (Ödeme) in der Schwangerschaft?

Ödeme sind Ansammlungen von wässeriger Flüssigkeit im Körpergewebe. Am häufigsten sind Beine und Füße betroffen

Durch das zunehmende Gewicht der Gebärmutter entsteht mehr Druck auf die Beckenvenen. Der Rückfluss des Blutes wird dadurch verlangsamt. Dies ist der Grund warum mehr Wasser aus den Gefäßen in die Zwischenräume gelangt. Das Wasser lagert sich dann zum größten Teil an tiefer gelegenen Körperstellen ab. 

Woran erkennt man geschwollene Füße?

Ihr merkt, dass eure Schuhe plötzlich zu eng werden oder Socken am Bündchen einschneiden. Auch wenn ihr eine Stelle am Fuß oder Knöchel eindrückt und eine zeitlang eine Delle zurückbleibt, könnt ihr erkennen, dass ihr unter Ödemen leidet.

Schwangere hat Krämpfe in Wade

Sind diese Wassereinlagerungen gefährlich?         

Sehr viele werdende Mütter leiden, gerade am Ende der Schwangerschaft, unter zunehmenden Wassereinlagerungen in den Füßen oder Händen. Wenn ihr merkt, dass die Ödeme zum Abend hin mehr werden und ausschließlich in den Füßen oder Händen sind, braucht ihr euch erstmal keine Sorgen machen. Meist klingen die Symptome über Nacht, wenn die Beine lange hoch gelegen haben, wieder ab. Sollten die Schwellungen aber dauerhaft gleich sein und/oder weitere Symptome, wie Kopfschmerzen, Bluthochdruck, o.ä. dazu kommen, solltet ihr es auf jeden Fall einmal mit dem Gynäkologen oder der Hebammen besprechen.

Was hilft gegen geschwollene Füße in der Schwangerschaft?

Folgende Tipps können euch helfen, dass die Wassereinlagerungen weniger werden:

Ausreichende Flüssigkeitszufuhr
Mindestens 2-3 Liter Wasser oder ungesüßte Tees sind in der Schwangerschaft ein Muss.
Füße und Beine hochlegen
Versucht mehrmals täglich eine zeitlang die Beine über das Niveau eures Herzens zu lagern, damit der Rückfluss besser funktioniert.
Kompressionsstrümpfe
Hierfür könnt ihr von eurem Frauenarzt eine Verordnung bekommen. Mit dieser könnt ihr euch dann in einem Sanitätshaus Strümpfe oder eine Strumpfhose individuell anpassen lassen. Diese sollten dann morgens, am besten direkt nach dem Aufstehen, angezogen und über den ganzen Tag getragen werden.
Akupunktur oder Kinesiotaping
Fragt hierfür am besten eure Hebamme, ob sie dies anbietet. Sollte dies nicht der Fall sein, kann sie euch sicher Adressen nennen, wo diese Behandlung möglich ist.
Keine salzarme Ernährung
Früher hat man immer behauptet, dass man auf Salz verzichten sollte, damit die Ödeme weniger werden. Mittlerweile weiß man aber, dass dies nichts bringt und man weiterhin ganz normal Salz nutzen darf. Eine Ernährungsberatung vom Arzt oder eurer Hebamme kann hier sehr sinnvoll sein
Lymphdrainage
Sollten euch die Ödeme zu sehr einschränken, kann euch eine regelmäßige Lymphdrainage helfen.
Fußgymnastik
Solltet ihr lange Zeit sitzen müssen, empfiehlt es sich regelmäßig aufzustehen und ein paar Runden zu laufen. Ist dies nicht möglich, solltet ihr versuchen eine regelmäßige Fußgymnastik zu machen. Zieht die Fußspitzen ran und drücke sie wieder runter. Immer abwechselnd. Auch kreisende Bewegungen mit den Füßen können helfen, den Bluttransport im Körper zu unterstützen.
Schüssler-Salze und / oder Homöopathie
Beide Behandlungsmöglichkeiten können sehr gut bei Ödemen verwendet werden. Wichtig ist hierbei aber, dass die für euch individuell passenden Mittel genommen werden. Hierbei kann eure Hebamme euch sehr gut unterstützen.
Wichtig: Keine entwässernden Medikamente oder Tees
Bitte verzichtet komplett darauf, dass dies euer Blut zu sehr andicken und somit für euch und das Baby schädlich sein kann

All diese Tipps werden leider nicht dafür sorgen, dass die Ödeme gänzlich verschwinden. Sie können aber helfen, dass sie nicht zu stark ausgeprägt und somit auch nicht so unangenehm sind.

Alles Gute

Eure Hebamme Vera