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Versteht ihr euren Mutterpass?

Julia
Julia22.09.2014Lesezeit ca. 7 Minuten
schwangere Frau hält ihren Bauch

Nach dem Feststellen der Schwangerschaft erhält jede Frau in Deutschland ihren Mutterpass von ihrem Arzt oder der betreuenden Hebamme. Dies ist ein wichtiges Dokument und sollte euer stetiger Begleiter sein. Der Mutterpass wurde 1968 eingeführt und durch ständige Aktualisierungen auf den neusten Stand gebracht.

Was steht im Mutterpass?

Zum Schutz der Mutter und des ungeborenen Kindes hat der Gesetzgeber eine Mindestanzahl an Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft vorgeschrieben und festgelegt. Das Ziel dieser regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen ist es, den Schwangerschaftsverlauf zu überprüfen und bei Besonderheiten schnell zu reagieren. Zu Beginn sind diese Untersuchungen alle vier Wochen, ab der 33. Schwangerschaftswoche alle 14 Tage angesetzt und können durch den Gynäkologen oder die Hebamme durchgeführt werden. Sie beinhalten Blutuntersuchungen, Ultraschalluntersuchungen (nur beim Gynäkologen möglich) und die körperliche Untersuchung. Nicht jede angebotene Untersuchung ist für jede Frau sinnvoll. Hierzu wird euch eure betreuende Hebamme oder der Gynäkologe beraten.

Hier noch eine kurze Erläuterung, was ihr wo im Mutterpass finden:

Seite 2 und 3
Angaben über Blut- und Laboruntersuchungen
Seite 4
Angaben über vorangegangene Schwangerschaften
Seite 5 und 6
Krankenvorgeschichte/Besonderheiten und der errechneten Termin
Seite 7 und 8
Angaben zum Schwangerschaftsverlauf und der körperlichen Untersuchung
Seite 9
Angaben über Besonderheiten, Behandlungen und das CTG
Seite 10 und 11
Angaben zu den drei Ultraschalluntersuchungen
Seite 12
Ergänzende Angaben zu den Ultraschallen
Seite 13
Wachstumsverlauf des Kindes
Seite 14
Angaben über weitere Ultraschalluntersuchungen
Seite 15 und 16
Kurzer Bericht über die Geburt und die Abschlussuntersuchung