Kleines Mädchen küsst Babybauch der Mama

Wann ist es denn endlich soweit? – Wenn der Nachwuchs auf sich warten lässt

Bei den ersten Untersuchungen bestimmt euer Gynäkologe oder eure Hebamme den Entbindungstermin. Dieser wird nach dem ersten Tag der letzten Periode oder auch mit Hilfe des Ultraschalles festgelegt. Doch wenn der große Tag ohne Wehen an einem vorbeizieht sind viele Eltern verunsichert. Wie lange ihr in Ruhe abwarten könnt und welche natürlichen Maßnahmen oft schon Wehen hervorrufen, erfahrt ihr hier.

Wann geht es endlich los?

Genau an dem Stichtag kommen nur circa vier Prozent der Kinder zur Welt. 12 bis 15 Prozent der Ungeborenen lassen sich Zeit und strapazieren damit oft die Geduld ihrer Eltern. Natürlich möchtet ihr die Geburt hinter euch haben und endlich euer kleines Baby in den Händen halten. Doch der errechnete Geburtstermin ist nur eine ungefähre Angabe und kein Versprechen. Die Natur hat es so eingerichtet, dass euer Kind entscheidet, wann es zur Welt kommen möchte. Die Wehen beginnen erst, wenn euer Kind ein bestimmtes Hormon ausschüttet.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen

Wenn ihr noch über den Termin hinaus schwanger seid, solltet ihr alle zwei Tage zur Untersuchung gehen. Neben dem Abhören der kindlichen Herztöne und dem Aufzeichnen der Wehentätigkeit (CTG) wird auch ein Ultraschall durchgeführt. Bei dem Ultraschall achtet der Arzt besonders auf die Placenta und die Fruchtwassermenge. Das häufigste Problem bei einer Terminüberschreitung bietet der Mutterkuchen. Dieser kann altern und damit verkalken. Somit wird das Kind nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt. Wenn dies der Fall ist verringert sich auch das Fruchtwasser. Wenn der behandelnde Arzt diese Anzeichen bei euch feststellt, würde er euch eine Einleitung empfehlen. Solange es eurem Kind im Bauch aber gut geht und es durch die Placenta ausreichend versorgt wird, solltet ihr abwarten und euch in Geduld üben. Ab der 42. Schwangerschaftswoche solltet ihr täglich zur Untersuchung.

Eure ganz besondere Wartezeit

Viele Frauen klagen über Beschwerden in den letzten Wochen und Tagen vor der Geburt. Der Bauch wird größer und immer schwerer, man kann sich nur schlecht bewegen und auch die Nächte sind kurz. Sie sehnen sich nach dem Entbindungstermin und sind enttäuscht, wenn das Kind diesen nicht einhält. Doch seht es auch mal von der anderen Seite. Wenn ihr das erste Mal Eltern werdet, sind es die letzten Tage als Paar. Ihr steht kurz davor eine Familie zu werden, es wird sich viel verändern und die Zweisamkeit wird in den ersten Wochen und Monaten etwas zu kurz kommen. Nehmt euch jetzt Zeit für euren Partner, genießt die gemeinsamen Stunden und Momente. Zusammen noch einmal Essen oder ins Kino gehen, einfach die Zeit zu zweit voll auskosten.

Und wenn ihr euer zweites oder drittes Kind erwartet, gilt die Zeit und Aufmerksamkeit euren Kindern. Ein kleines Geschwisterchen zu bekommen ist eine große Umstellung für euren Nachwuchs und er muss lernen die Eltern zu teilen. Da Mama die nächsten Wochen viel Zeit mit dem Baby verbringen muss, ist es doch schön, wenn die Tage vor der Geburt den großen Kindern gehören.

Wie lange könnt ihr übertragen?

Je nach Klinik und Standard wird die Geburt zehn bis 14 Tage nach dem errechneten Termin eingeleitet. Der genaue Zeitpunkt richtet sich immer nach dem Befinden und der Untersuchungsergebnisse beim Kind und dem Gesundheitszustand der Schwangeren. Es gibt verschiedene Einleitungsmethoden, die je nach Muttermundbefund und Krankengeschichte von den Ärzten und Hebammen passend für dich angeboten werden. Bedenkt, dass auch eine Einleitung drei bis fünf Tage dauern kann.

Natürliche Maßnahmen zur Wehenanregung:

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