Jetzt geht’s rund: Unsere Ratgeber-Checkliste zum Thema Kinderfahrzeuge

Julia
10.03.2018Lesezeit ca. 9 Minuten
Kleinkind mit Holzrad

Auf die Plätze, fertig, los! Können eure Kinder es auch kaum erwarten, ihr erstes eigenes Fahrzeug zu lenken? Doch bis es soweit ist, haben die Kleinen zumeist einen weiten Weg vor sich. Es gibt eine Menge Aspekte zu beachten bis das Ganze ins Rollen kommt. Wohin mit den Füßen? Wie lenke ich in die richtige Richtung? Und was mache ich mit den ganzen Menschen und Gegenständen um mich herum? – Alles Aspekte, die die Kleinen beschäftigen. Für euch als Eltern stellen sich bei jedem neuen Kinderfahrzeug die Fragen, welches Modell das richtige für euer Kind ist und was es beim Kauf zu beachten gilt. Damit ihr und eure Kleinen gut vorbereitet und informiert in die Fahrrad-Saison starten können, haben wir fünf Tipps rund um das Thema Kinderfahrzeuge für euch zusammengestellt. Denn ist das passende Modell erst einmal gefunden, kann der Spaß beginnen.

Sicherheit geht vor
Egal für welches Kinderfahrzeug ihr euch entscheidet, die Sicherheit eures Kindes sollte immer an erster Stelle stehen. Zur Grundausrüstung gehört dadurch auch ein Kinderhelm. Nicht nur kleine Fahrradfahrer sollten diesen tragen. Auch wenn euer Kind auf dem Roller unterwegs ist, bieten Helm sowie Knie- und Armschoner im Falle eines Sturzes Schutz vor Verletzungen. Bei manchen Rutschautos für kleinere Kinder ist zudem ein Sicherheitsgurt angebracht, der euer Kind vor dem Herunterfallen schützt. Gewöhnt euer Kind am besten von klein auf an einen Helm, dann bekommt ihr später weniger Probleme, dass das Helmtragen als uncool gilt. Wichtig ist auch, dass ihr selbst ein gutes Vorbild für euer Kind seid und nur mit Helm Fahrrad fahrt.

Rutschautos für die ersten Versuche
Für die ganz Kleinen ab circa 12 Monaten eignen sich Rutschfahrzeuge besonders gut. Ob das klassische BIG Bobby Car oder ein Rutscher von Puky, Smoby oder Kettler, die Auswahl an Rutschautos ist groß. Rutschautos bereiten eure Kinder optimal auf das spätere Fahrradfahren vor. Es wird die Kraft in den Beinen gestärkt und der Gleichgewichtssinn wird ebenfalls trainiert. Achtet allerdings vor dem Kauf eines Rutschautos darauf, dass euer Kind schon alleine laufen und sitzen kann.

Sichere Entdeckungstouren mit Sitzfahrzeugen für Kinder
Die Kategorie Sitzfahrzeuge umfasst Kettcars, Traktoren und Sitzbagger für Kinder. Die Fahrzeuge verfügen im Gegensatz zu Rollern, Laufrädern und Fahrrädern über vier Räder anstatt zwei. Somit müssen die Kleinen das Gleichgewicht nicht im selben Umfang halten können wie auf zwei Rädern. Beachtet dennoch, dass sich die Fahrzeuge nur für Kinder ab 2 Jahren eignen. Für kleinere Kinder gibt es beispielsweise Traktormodelle zum Rutschen. Für welches Sitzfahrzeug ihr euch entscheidet, hängt von den individuellen Anforderungen ab. Kettcars von Kettler, Puky oder Hudora verfügen beispielsweise über eine erhöhte Rückenlehne. So kann sich euer kleiner Schatz bequem anlehnen. Dennoch sollte euer Kind bereits über ausgeprägte motorische Fähigkeiten und genügend Muskelkraft verfügen, da es selbst lenken und strampeln muss. Achtet beim Kauf auf Modelle, die eine Handbremse haben, die auf beide Hinterräder wirkt. Dies sorgt für mehr Sicherheit. Ein tiefer Schwerpunkt des Fahrzeuges trägt zudem dazu bei, dass das Go-Kart oder Kettcar nicht umkippt. Kettcars bringen Kindern viel Spaß und sind vor allem für die Nutzung im Außenbereich oder im Gelände geeignet. Jedoch können die zusätzlichen Funktionen, wie Handbremse oder Rückwärtsgang, auch schnell zur Überforderung eures Kinders führen, vor allem, wenn es noch kleiner ist. Dies solltet ihr bei eurer Kaufentscheidung mit berücksichtigen. Für kleine Nachwuchs-Landwirte, die auch mal Löcher buddeln wollen oder etwas im Anhänger transportieren möchten, eignen sich eher Kinder-Traktoren. Auch sie erfordern eigenständiges Strampeln und verfügen über einen bequemen Sitz. Allerdings ist die Rückenlehne zumeist nicht so hoch wie bei Kettcars. Sollte euer Kind also noch Probleme mit dem Aufrechtsitzen oder Gleichgewichthalten haben, achtet darauf, dass die Rückenlehne ausreichend hoch oder höhenverstellbar ist. Für die Sicherheit eures Kindes sorgen abgedeckte Achsen und abgerundete Ecken. So wird die Verletzungsgefahr verringert. Traktoren für Kinder verfügen allerdings nicht über Bremsen. Für kleine Entdecker, die auch mal bei der Gartenarbeit helfen möchten, sind Traktoren perfekt geeignet. Bezieht euer Kind auf alle Fälle mit in die Kaufentscheidung ein. So kann das Modell an die individuellen Wünsche angepasst werden und garantiert langen Fahrspaß.
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Berg Buddy Bedienungsanleitung

Auf diesem coolen Pedal-Gokart in einem coolen schwarz macht das Draußenspielen gleich noch mehr Spaß!

Was macht einen BERG Buddy Black Edition so besonders?
Der BERG Buddy wächst mit – dank verstellbarem Lenkrad und Sitz. Das BFR-System ermöglicht es, mit den Pedalen zu bremsen und sofort nach dem Anhalten rückwärts zu fahren. Zusätzlicher Komfort durch Luftreifen.
Stabile Lage durch die Pendelachse, die für zusätzliche Bodenhaftung sorgt.

Der BERG Buddy ist mit dem einzigartigen BFR-System ausgestattet. BFR ist die Abkürzung von Break, Freewheel, Reverse. Das BFR-System ermöglicht es, mit den Pedalen zu fahren, zu bremsen und direkt rückwärts zu treten. Dadurch fährt sich der BERG Buddy ausgesprochen einfach und leicht! Darüber hinaus gewährleistet das BFR-System eine perfekte Kombination von Sicherheit und maximalem Spielvergnügen.

Damit du an deinem BERG Buddy jahrelang Freude hast, sind Lenkrad und Sitz verstellbar. Dadurch hast du auf deinem Pedal-Gokart immer die ideale Sitzposition. Der Sitz ist in drei Positionen einstellbar, sodass du immer an die Pedale kommst. Außerdem ist das Lenkrad des Buddy stufenlos höhenverstellbar, wodurch es sich ganz einfach immer in die richtige Höhe einstellen lässt.

So kannst du unbesorgt durch die Gegend flitzen!
Dank der vier Räder bietet der BERG Buddy eine ausgezeichnete Stabilität. So kannst du schnell und sicher auch durch enge Kurven fahren. Der BERG Buddy ist mit einer Pendelachse ausgestattet. Dank dieser Achse können die Vorderräder etwas nach oben und unten pendeln, um Unebenheiten im Untergrund auszugleichen. Dadurch bleibt der BERG Buddy immer stabil auf dem Boden. Sicherheit geht schließlich vor!

Der BERG Buddy ist mit Luftreifen ausgestattet. Diese Reifen haben einen geringeren Rollwiderstand, wodurch das Pedaltreten leichter und das Fahren müheloser wird. Dadurch fährst du natürlich auch schneller.
Dank der Luftreifen fährt sich der BERG Buddy also besonders komfortabel.

Produktdetails: Serie: BERG Buddy Maße (Länge x Breite x Höhe): ca. 115 x 65 x 63 cm BFR-Nabe Pendelachse 12 Zoll Felgen mit Luftreifen Lenkrad und Schalensitz verstellbar Benutzergewicht: max. 50 kg Alter: ab 3 Jahren Achtung!
Die Aufsicht durch einen Erwachsenen ist erforderlich. Dieses Produkt darf nicht auf öffentlichen Straßen verwendet werden. Beim Fahren mit hoher Geschwindigkeit nicht scharf abbiegen. Das Gokart kann umkippen! Achten Sie auf lose herabhängende Kleidungsstücke wie z. B. Schals und Schnürsenkel. Diese können sich in beweglichen Teilen verfangen, was zu Unfällen führen kann.
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Das richtige Fahrrad finden
Fahrräder für Kinder gibt es in unterschiedlichen Größen. Je nach Körpergröße, Entwicklungsstufe und Alter eures Kindes benötigt ihr ein anderes Fahrrad. Für Kinder ab drei Jahren und einer Körpergröße ab circa 95 Zentimetern eigenen sich 12 Zoll Fahrräder. Sind die motorischen Fähigkeiten eures Kindes schon fortgeschrittener und hat es bereits eine Körpergröße von 109 Zentimetern erreicht, sind 16 Zoll Fahrräder geeignet. Häufig ist dies im Alter von vier Jahren der Fall. Größere Modelle ab 18 Zoll sind für Kinder zwischen fünf und neun Jahren passend. Dazu sollten die Kleinen mindestens 115 Zentimeter groß sein.

Eine Übersicht der Fahrradgrößen erhaltet ihr hier:


Praktische und kindgerechte Ausstattung der Fahrräder
Je nach Alter eures Kindes werden unterschiedliche Ausstattungsmerkmale benötigt. Für kleine Kinder ist ein tiefer Einstieg von Vorteil, damit die Kleinen auch mit kurzen Beinen gut auf das Fahrrad kommen. Beachtet zudem die Sicherheitsvorkehrungen am Kinderfahrrad. Verstellbare, kindgerechte Bremsgriffe sind wichtig, damit euer Kind gut an die Bremse kommt. Manche Modelle verfügen auch über eine Rücktrittsnabe und einer Cantilever-Felgenbremse am Vorderrad. Dies verhindert das Wegrutschen des vorderen Rads sowie einen möglichen Überschlag eures Kindes falls es stark abbremsen muss. Achtet zudem darauf, dass das Fahrrad einen geschlossenen Kettenkasten hat. Um sich bemerkbar zu machen, ist es wichtig, dass das Fahrrad über eine Klingel sowie Front- und Rückstrahler verfügt. So ist euer Kind gut hörbar und kann auch im Dunklen gesehen werden. Zusätzliche Speichen-Reflektoren erhöhen die Sichtbarkeit und sehen auch noch toll aus.

Jetzt geht's los – So wird das Fahrradfahren zum Kinderspiel
Wenn das richtige Fahrrad gefunden ist, kann das Üben beginnen. Beachtet allerdings beim Fahrradfahren lernen, dass ihr euer Kind nicht überfordert. Falls es nicht von alleine aufs Rad möchte, weil es Angst vor einem Sturz hat, dann zwingt es auch nicht. Das Interesse kommt von ganz alleine und macht dann umso mehr Spaß. Für die richtige Sitzposition überprüft, ob euer Kind locker mit den Fußballen auf den Boden kommt. Ist dies nicht der Fall, verstellt den Sattel solange bis der Nachwuchs bequem aufrecht sitzt und den Boden dabei mit den Füßen berührt. Verzichtet jedoch unbedingt auf Stützräder. Stützräder stören den Lernprozess beim Ausbalancieren. Sobald die Stützen abmontiert werden, muss euer Kind wieder von neuem lernen, das Gleichgewicht zu halten. Mit einem Laufrad kann euer Kind schon vorab den Gleichgewichtssinn trainieren. So fällt der Übergang zu einem normalen Kinderfahrrad nicht so schwer.

Wir wünschen euch und eurem Liebling alles Gute!

Euer Team von babymarkt.de