Kindergarten – der erste Schritt ohne Mama und Papa

Julia
Julia23.08.2019Lesezeit ca. 5 Minuten
Kindergartenkinder malen gemeinsam am Tisch und lachen

Kinder entwickeln sich sehr schnell oft schneller als es den Eltern lieb ist. Damit Kinder von klein auf soziale Anknüpfung erhalten, machen sich viele Eltern schon rechtzeitig Gedanken darüber wie ihr Kind diese Erfahrungen sammeln soll.

Kindergarten: Durch Konfliktsituationen lernen

Die ersten drei Jahre zählen zu den wichtigsten im Leben eines Kindes. In diesem Alter spielen viele Faktoren eine große Rolle, so auch die sozialen Kontakte. Diese Entwicklungsphase wird durch gemeinsames Spielen, Teilen, Zanken und auch wieder Vertragen gefördert. Dadurch lernt euer Kind, dass nicht immer alles nach dem eigenen Willen abläuft. Innerhalb der eigenen Familie kann es in der Regel die Vielfalt an „Konfliktsituationen“ nicht erfahren. So geht es beispielsweise bei einem Streit mit dem Geschwisterteil anders um, als wenn es sich bei dem Gegenpart um einen Freund handelt. Ob euer Kind sich bei dieser Entwicklung in einer Kindertagesstätte befindet oder durch Freunde diese Eigenschaften erlernt, spielt dabei keine Rolle. Wichtig ist, dass eurem Kind von Anfang an sozialer Kontakt gewährt wird.

Kindergarten: Welcher Zeitpunkt ist der richtige?

Heutzutage fällt Eltern die Entscheidung oft nicht leicht, ab wann sie ihr Kind in die Obhut einer Kindertagesstätte übergeben sollen. Oft müssen sie sich auch den Vorurteilen der heutigen Gesellschaft aussetzen. Gibt eine Mutter das Kind zu früh in die Krippe, gilt sie als Rabenmutter und „karrieregeil“. Bleibt sie drei Jahre zu Hause und kümmert sich alleine um die Erziehung, kann es vorkommen, dass sie als faul bezeichnet wird. Oft ist für Mütter die Entscheidung nach einem Jahr wieder arbeiten zu gehen zwar sehr schwer, aber aus finanzieller Sicht anders nicht möglich. Ein anderer Aspekt, weshalb Mütter ihr Kind früher in den Kindergarten schicken als geplant, ist, dass sie von ihrer bisherigen Jobposition herabgestuft werden würden und ihnen nicht die Möglichkeit gegeben wird, ihre Babypause länger auszuführen. Wie ihr am besten zurück in den Job findet, liest ihr hier in unserem Ratgeber-Beitrag "Zurück in den Arbeitsalltag".

Papa im Elternurlaub?

Natürlich gibt es auch Frauen, die einfach gerne arbeiten und ihren alten Lebensweg fortsetzen. Oft wird auch die Variante vergessen und unterschätzt, in der der Vater die Erziehung übernimmt. Dieser Trend ist in den letzten Jahren angestiegen. In diesem Fall teilen sich die Eltern gleichermaßen die Erziehung des Kindes. Ob das Kind bereits mit einem Jahr oder erst mit drei Jahren in den Kindergarten gehen wird und die Mutter oder der Vater die Kinderbetreuung und -erziehung ab einem bestimmten Zeitpunkt übernimmt, hängt ganz von der individuellen Entscheidung ab. Mehr zur Rolle als Vater liest ihr in unserem Ratgeber.

Für was entscheidet ihr euch?

Nachdem ihr den Eintrittszeitpunkt festgelegt habt, müsst ihr weitere Entscheidungen fällen. Wird das Kind in eine Ganztags- oder eine Halbtagsbetreuung übergeben? Oder soll es doch lieber zu einer Tagesmutter? Oder lasst ihr es länger zu Hause als zuvor geplant? Sollten bereits mehrere Wunschkindergärten in die engere Wahl genommen worden sein, wird empfohlen sich vorab zu informieren.

Nachdem die Entscheidung gefallen ist, kann die erste aufregende Phase des Kinderlebens beginnen. Ab jetzt lernt es auf spielerische Art, sich auf sein zukünftiges Leben vorzubereiten. Auch wenn die ersten Trennungen herzzerreißend für euch wirkt, der Kindergartenalltag wird bei eurem Kind schnell eintreten. Kinder finden zügig Anschluss und der Trennungsschmerz ist so schnell vergessen wie der letzte Plumps auf den Po, der zu dem Zeitpunkt doch ach so schrecklich wehgetan hat. Alles rund um die Erstausstattung für den Kindergarten findet ihr hier in unserem Shop.

Wir wünschen euch eine spannende Kindergartenzeit!

Euer Team von babymarkt.de

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